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High Containment

Containment-Lösung für mehr Sicherheit bei der Tierarznei-Produktion

| Redakteur: M.A. Manja Wühr

Der weltweit tätige Tierarzneimittelhersteller Vétoquinol beschloss 2010 die Modernisierung seiner Produktionsanlagen am französischen Hauptsitz in Lure. Hauptaugenmerk lag auf einem durchgängig hohen Pulver-Containmet. Hierfür hat sich das Unternehmen die Experten von Bosch Packaging Technology ins Boot geholt. Ende 2012 gingen die Anlagen in Betrieb.

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Bosch hat für den Teirarzneimittelhersteller Vétoquinol eine Containment-Lösung entwickelt.
Bosch hat für den Teirarzneimittelhersteller Vétoquinol eine Containment-Lösung entwickelt.
(Bild: Bosch)

Wenn Hund, Katze & Co. unter Schmerzen, Infektionen oder auch Entzündungen leiden, können Tierärzte auf das große Arzneimittel-Portfolio von Vétoquinol mit 700 Marken zurückgreifen. Das familiengeführte Unternehmen ist mit mehr als 1800 Mitarbeitern in 23 Ländern aktiv und engagiert sich neben der Produktion und dem Vertrieb von Tierarzneimitteln und nichtmedikamentösen Produkten auch in Forschung und Entwicklung von Tierarzneimitteln. Dieser Anspruch stellt Vétoquinol stetig vor neue Herausforderungen. Um diesen besser gewappnet zu sein, sollte mit dem Ausbau der Produktion am Hauptsitz Lure/Frankreich auch der Produktionsbetrieb komplett modernisiert und restrukturiert werden.

Schutz vor Kontamination

In einem Neubau sollten beste Bedingungen für die Verarbeitung der Wirkstoffe entstehen. Um die kontinuierliche Entwicklung sicherzustellen, benötigte das Unternehmen eine neue Komplettlösung zum Granulieren und Trocknen von Pulvern unter höchsten Containmentanforderungen. Bei der Suche nach einem passenden Partner kamen die Projektverantwortlichen mit den Experten der Firma Hüttlin, einem Tochterunternehmen von Bosch Packaging Technology, ins Gespräch.

„Bosch war offen für unsere Bedürfnisse und hat die besten technischen Vorschläge für unsere Produktionsbedingungen unterbreitet“, so Olivier Vermot-Desroches, technischer Manager bei Vétoquinol. Ziel war die Zusammenstellung einer Anlage, die sowohl den regulären Produktionsanforderungen genügt, als auch für Forschungszwecke und kleine Losgrößen einsetzbar ist. Eines der wichtigsten Entscheidungskriterien: eine auf die Verarbeitung hochwirksamer Stoffe abgestimmte Containment-Lösung.

Die absolute Trennung zwischen den Wirkstoffen und den Mitarbeitern im Reinraum ist dafür von zentraler Bedeutung. „Die Herausforderung bestand darin, alle Anlagen perfekt aufeinander abzustimmen und steuerungstechnisch so miteinander zu verknüpfen, dass ein optimaler Arbeitsablauf entsteht und der Pulvertransport unter durchgängigen Containment-Bedingungen erfolgt“, erklärt Bernd Wolpensinger, Projektleiter bei Hüttlin.

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