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Chempark Dormagen

Chempark-Unternehmen investieren 217 Millionen Euro

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Dem Dormagener Chempark geht es – den Zahlen zu urteilen nach – prächtig. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 465 Millionen Euro investiert. Davon flossen 217 Millionen Euro in Neuinvestitionen und 248 Millionen Euro in Instandhaltung. Auch Neuansiedlungen hat Currenta zu verzeichnen.

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Mit 6973 Mitarbeitern (2015: 6.866) der Chempark-Unternehmen sowie rund 3515 Fremdfirmenmitarbeitern (2015: 3.532) bleibt das Dormagener Werk am Rhein 2016 einer der größten Arbeitgeber in der Region. Mit 501 Auszubildenden ist es auch der größte Ausbildungsbetrieb im Rhein-Kreis Neuss. Das Jahres-Nettoeinkommen aller Beschäftigten entspricht einer Kaufkraft von rund 300 Millionen Euro.
Mit 6973 Mitarbeitern (2015: 6.866) der Chempark-Unternehmen sowie rund 3515 Fremdfirmenmitarbeitern (2015: 3.532) bleibt das Dormagener Werk am Rhein 2016 einer der größten Arbeitgeber in der Region. Mit 501 Auszubildenden ist es auch der größte Ausbildungsbetrieb im Rhein-Kreis Neuss. Das Jahres-Nettoeinkommen aller Beschäftigten entspricht einer Kaufkraft von rund 300 Millionen Euro.
(Bild: Currenta)

Dormagen – 217 Millionen Euro für Neuinvestitionen und Kapazitätserweiterungen, 248 Millionen Euro für Instandhaltungen, 10.488 Mitarbeiter, davon 6.973 in der Stammbelegschaft – das sind die Kennzahlen des Jahres 2016 im Chempark Dormagen.

Und darüber freut sich auch dessen Leiter Dr. Ernst Grigat: „Wir sehen hier einen kerngesunden Standort, der sehr solide wächst.“ Nicht umsonst sei er das Zuhause für 38 Unternehmen aus der chemischen Industrie und chemienahe Dienstleister. Den jüngsten Zuwachs konnten Currenta erst vor kurzem begrüßen. Dabei handelt es sich um die Sidra Wasserchemie. Der Spezialist für flüssige Fällungschemikalien, insbesondere Eisen-III-Chlorid-Lösungen, beliefert die Bayer-Division Crop Science. Grund für die Ansiedlung sind die Nähe zum Kunden und die passgenaue Fügung in den Produktions- und Verarbeitungsverbund des Chempark. Sidra betreibt bereits Standorte am Stammsitz Ibbenbüren und in Bitterfeld sowie in Belgien. Der Betrieb im Chempark Dormagen wird im Sommer 2017 starten. Dafür investiert das Unternehmen rund 2,5 Millionen Euro.

Keine Großinvestition im letzten Jahr

„Die beständige Entwicklung zeigt sich vor allem nach dem Abschluss einiger Großprojekte der vergangenen Jahre“, erklärt Grigat beim Frühjahrspressegespräch am Mittwoch, 22. März 2017. Zwar liegen die Neuinvestitionen 2016 mit 217 Millionen Euro unter den 271 Millionen Euro des Jahres 2015, als beispielsweise die TDI-Anlage von Covestro und der Steam Reformer von Air Liquide starteten. Dafür gaben die Chempark-Unternehmen 2016 mit 248 Millionen Euro für Instandhaltungen 67 Millionen Euro mehr aus als im Vorjahr.

Die Gesamtzahl der im Werk Beschäftigten bleibt mit rund 10.500 ebenso wie die Zahl der fest Beschäftigten bei den Chempark-Unternehmen mit knapp 7000 etwa gleich. „Jetzt fahren die Unternehmen die Ernte der Großinvestitionen ein, die neuen Anlagen verdienen ihr Geld, die Belegschaft ist konstant – der Chempark arbeitet unaufgeregt und solide“, so dessen Leiter. Die Investitionskosten – die Summe aus Neuinvestitionen und Instandhaltung – liegen mit 465 Millionen Euro 2016 etwa auf Vorjahresniveau.

Grigat nutzte das Gespräch mit den Journalisten außerdem, seinen Nachfolger vorzustellen. Zum 1. April 2017 übernimmt Lars Friedrich (44) die Funktion des Chempark-Leiters.

Arlanxeo formiert sich in Dormagen

Co-Referent und Gastgeber des Frühjahrspressegesprächs war der Kautschukspezialist Arlanxeo. In dessen Technikum im Chempark Dormagen stellten der Deutschland-Geschäftsführer Stefan Rittmann und Dr. Matthias Gotta, Head of Global Sales & Marketing des Geschäftsbereichs Tire & Specialty Rubbers (TSR), das noch junge Unternehmen vor.

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