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Infraserv Knapsack will weiter investieren

Chemiepark Knapsack plant Expansion

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Der Standortbetreiber Infraserv Knapsack will mit den angesiedelten Unternehmen gemeinsam wachsen und in eine erfolgreiche Zukunft gehen.
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Der Standortbetreiber Infraserv Knapsack will mit den angesiedelten Unternehmen gemeinsam wachsen und in eine erfolgreiche Zukunft gehen. (Bild: Infraserv Knapsack)

Infraserv Knapsack blickt auf das Jahr 2014 zurück und verrät die Zukunftspläne des Standortbetreibers. Einer davon ist der Kauf, eines zusätzlichen Areals zur Ansiedlung weiterer Unternehmen.

Hürth – Seit fast 110 Jahren ist der Knapsacker Hügel ein Chemiestandort. In dieser Zeit hat sich der Chemiepark Knapsack zu einem hoch spezialisierten Industriegelände mit ausgezeichneter Infrastruktur und einer gelungenen Mischung von fachkompetenten Standortunternehmen entwickelt. Damit diese Erfolgsgeschichte sich fortsetzt, plant die Betreibergesellschaft Infraserv Knapsack eine Expansion: Den Kauf eines 28 Hektar großen Areals (BPL 512), das südlich an den Werksteil Hürth angrenzt. Hier sollen neue Unternehmen angesiedelt werden, um die Auslastung des Chemieparks zu erhöhen und weitere qualifizierte Arbeitsplätze entstehen zu lassen.

Aber: Bei einer möglichen Trassenführung einer Regionaltangente im Kölner Westen war eine Querung eben dieses Areals vorgesehen. Dies hätte den Chemiepark in seiner Entwicklung stark eingeschränkt. „Wir begrüßen das klare Votum des Planungsausschusses der Stadt Hürth und des Kreistages gegen den Bau der Kreisstraße 25n. Das ist ein wichtiger Baustein zur weiteren Planungssicherheit bestehender und zukünftiger Anlagen im Chemiepark Knapsack“, betont Dr. Clemens Mittelviefhaus, Geschäftsleitung Infraserv Knapsack.

Investitionen in den Standort

Die Bedeutung ihres Standortes im Chemiepark Knapsack haben auch im vergangenen Jahr zahlreiche hier angesiedelte Unternehmen durch weitere Investitionen unterstrichen. Bayer Crop Science hat am Standort Hürth-Knapsack in einem Pflanzenschutzmittelbetrieb erweitert. Im Rahmen eines Erweiterungsprojektes investierte ICL Performance Products im Werksteil Hürth und auch die Firmen CABB und Vinnolit haben sich erneut finanziell engagiert.

Die Nexans Super Conductors (NSC) wird Ende Mai ihren Standort im Chemiepark Knapsack aufgeben. Grund ist die Konzernentscheidung, alle Aktivitäten im Bereich Kabel in der Deutschlandzentrale in Hannover zu bündeln. „Wir bedauern diese Entscheidung und bedanken uns für die gute Zusammenarbeit“, unterstreicht Mittelviefhaus und betont gleichzeitig die sich dadurch ergebenden Chancen: „In den freiwerdenden Räumlichkeiten möchten wir Unternehmen ansiedeln, die unseren erfolgreichen Produktions- und Stoffverbund optimal ergänzen.“

Schnittstellen-Optimierung

Im Chemiepark Knapsack gibt es seit Jahren eine gemeinsame Krisenstabsorganisation, an der sich alle am Standort ansässigen Unternehmen beteiligen. Der Krisenstab unterstützt und berät die Einsatzleitung vor Ort und sorgt für die Information der Behörden sowie der Öffentlichkeit.

Im Zuge einer permanenten Optimierung hat Infraserv Knapsack die Krisenstabsstrukturen in den letzten zwei Jahren geprüft und neu strukturiert. Dafür wurden die Krisenstabsorganisationen von Chemie- und Industrieparks analysiert und ein Best-Practice-Standard abgeleitet. Dieser sieht noch häufigere Schulungen vor und mindestens einmal im Jahr eine Großübung, auch mit Beteiligung der Behörden. Mittelviefhaus: „Die Übung 2014 erfolgte im September: Alle Beteiligten gaben ein positives Feedback und trugen Ideen bei, einzelne Abläufe und Maßnahmen weiter zu optimieren.“

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