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Membranelektrolyse

CAC errichtet erste Chlor-Alkali-Elektrolyseanlage in Deutschland

| Redakteur: Tobias Hüser

Die neu errichtete Membranelektrolyseanlage in Ibbenbühren wurde von CAC erstmalig in Deutschland umgesetzt.
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Die neu errichtete Membranelektrolyseanlage in Ibbenbühren wurde von CAC erstmalig in Deutschland umgesetzt. (Bild: Neolyse Ibbenbühren)

Chemieanlagenbau Chemnitz (CAC) hat seine erste Chlor-Alkali-Elektrolyseanlage in Deutschland errichtet. Den Auftrag hatten Akzo Nobel Speciality Chemicals und Evonik Industries für den Standort Ibbenbüren erteilt. Es ist nach mehr als 15 Jahren das erste Chlor-Alkali-Projekt, dass CAC in Deutschland realisieren konnte.

Chemnitz – Die bisherigen Auftraggeber und Standorte des sächsischen Anlagenbauers sind vorwiegend in West- und Osteuropa sowie im russischsprachigen Raum ansässig. Im Rahmen des Joint Ventures Neolyse Ibbenbüren wird die neue Chlor-Alkali-Elektrolyseanlage von Akzo Nobel betrieben. Die auf Basis der Technologie des japansichen Unternehmens Asahi Kasei entwickelte Anlage ersetzt die bestehende Anlage auf Quecksilberbasis. Das energiesparende Membranverfahren steigert die Wirtschaftlichkeit und sorgt für die Einhaltung der zukünftigen gesetzlichen Vorgaben. Der neue Produktionsprozess am Standort verbessert laut Anlagenbetreiber den ökologischen Fußabdruck von jeder Tonne Chlor, die in Ibbenbüren produziert wird, um 25 bis 30 %.

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Der Planungsauftrag auf Basis eines EPCM-Vertrages umfasste das Detail Engineering, die Einkaufsleistungen, das Baustellenmanagement sowie die Unterstützung während der Inbetriebnahme bis hin zur Leistungsfahrt der Anlage. Die Membranelektrolyse in Ibbenbüren ist auf eine Jahreskapazität von 120.000 t Kalilauge sowie 80.000 t Chlor ausgelegt. Der künftige Geschäftsbetrieb ist klar geregelt: Das Chlor sowie der bei der Elektrolyse entstehende Wasserstoff werden von Akzo Nobel am Standort weiterverarbeitet oder an Kunden verkauft. Evonik vermarktet die in Ibbenbüren produzierte Kalilauge oder transportiert sie per Schiff zur Weiterverarbeitung an den eigenen Standort Lülsdorf bei Köln. Evonik verarbeitet in Lülsdorf die Kalilauge u.a. zu Kaliumcarbonat (Pottasche) weiter.

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