Dekarbonisierung Branchenriesen senken gemeinsam CO2-Fußabdruck von Pulverlacken

Quelle: BASF 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Mit vereinten Kräften wollen BASF, Akzo Nobel und Arkema den CO2-Fußabdruck von Pulverlacken deutlich senken. Durch bio-attributierte Rohstoffe, präzisere Emissionsdaten und neue Rezepturen zeigen die Partner, wie sich nachhaltigere Beschichtungslösungen für die Bauindustrie realisieren lassen.

Interpon D2525 wurde für die Aluminiumfassade von The Shard in London verwendet, die mit Breeam Excellent bewertet wurde – einem weltweit anerkannten Standard zur Bewertung und Zertifizierung der Nachhaltigkeit von Gebäuden und Infrastruktur.(Bild:  David Lichtneker)
Interpon D2525 wurde für die Aluminiumfassade von The Shard in London verwendet, die mit Breeam Excellent bewertet wurde – einem weltweit anerkannten Standard zur Bewertung und Zertifizierung der Nachhaltigkeit von Gebäuden und Infrastruktur.
(Bild: David Lichtneker)

Der CO2-Fußabdruck von superlanglebigen Pulverlacken der Akzo-Nobel-Marke Interpon ist dank einer fortlaufenden Partnerschaft mit Arkema und BASF entlang der Wertschöpfungskette um bis zu 40 % geringer. Das bedeutet, dass die superlanglebige Interpon D-Reihe nun einen noch größeren Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes leisten kann.

Die Verbesserung wurde durch die Verwendung von lieferantenspezifischen PCF-Daten (Product Carbon Footprint, CO2-Fußabdruck) und die Beschaffung von bio-attributierten Rohstoffen3 ermöglicht. Zuvor wurden die Berechnungen des CO2-Fußabdrucks auf Basis allgemeiner Branchendurchschnitte für Polyesterharze durchgeführt. Dank lieferantenspezifischer PCF-Daten sind diese Berechnungen nun genauer, da sie wichtige Variablen wie Investitionen in die Prozesseffizienz und die Nutzung von erneuerbarem Strom durch die beteiligten Partner besser widerspiegeln.

Weitere Vorteile ergeben sich durch die Verwendung von bio-attributierten Rohstoffen der BASF mit einem PCF von Null. Arkema verarbeitet diese bio-attributierten Rohstoffe, um den CO2-Fußabdruck von bei niedrigen und Standardtemperaturen aushärtenden superlanglebigen Pulverbeschichtungsharzen für Akzo Nobel zu reduzieren. Die drei Partner haben eine Fallstudie veröffentlicht, die weitere Einblicke in den Übergang zu Pulverbeschichtungen mit einem geringeren CO2-Fußabdruck bietet und Einzelheiten zu den verwendeten Methoden und Berechnungen enthält.

Die von Interpon in Europa hergestellten superlanglebigen Farbsortimente und Low-E-Architektur-Pulverbeschichtungen verwenden nun emissionsarme, bio-attributierte Materialien. Dadurch können sie eine wichtige Rolle bei der Verringerung des CO2-Fußabdrucks der gebauten Umwelt spielen.

Die drei Parteien planen eine verstärkte Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette und begrüßen ein breiteres Netzwerk von Partnern, um die Transformation der Farben- und Lackindustrie in eine nachhaltigere Zukunft zu beschleunigen.

(ID:50547626)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung