Erneuerbares PP Borealis und Uponor entwickeln kreislauforientierte Abwasserrohre

Redakteur: Alexander Stark

Indem fossile Rohstoffe teilweise durch erneuerbare ausgetauscht wurden, konnten Uponor Infra und Borealis die CO2-Emissionen eines neu entwickelten Abwasserrohrs um bis zu 70 % verringern. Dabei soll Ultra Rib 2 Blue eine Lebensdauer von über 100 Jahren aufweisen und bestehende Qualitätsstandards beibehalten.

Firmen zum Thema

Ultra Rib 2 Blue auf Borealis Bornewables mit mehr als 50 % erneuerbarem Rohstoffgehalt, womit der CO2-Fußabdruck um bis zu 70 % verringert werden soll.
Ultra Rib 2 Blue auf Borealis Bornewables mit mehr als 50 % erneuerbarem Rohstoffgehalt, womit der CO2-Fußabdruck um bis zu 70 % verringert werden soll.
(Bild: Borealis)

Wien/Österreich – Ultra Rib 2 Blue ist eine neue Generation von Abwasserrohren aus Polypropylen (PP), die im Verlauf ihrer Lebensdauer einen deutlich geringeren Kohlenstoff-Fußabdruck hinterlassen sollen. Diese Reduktion wird durch einen Materialanteil von mehr als 50 % an Rohstoffen aus zertifiziert erneuerbaren Quellen erzielt.

Das Abwasserrohr entstand in einer Kooperation zwischen Uponor Infra und Borealis. Grundlage dafür sind die kreislauforientierten Polyolefinprodukte des österreichischen Chemieunternehmens. Sie werden aus erneuerbaren Rohstoffen produziert und weisen dem Hersteller zufolge die gleiche Materialperformance wie Polyolefinneuware auf, sind jedoch von fossilen Rohstoffen entkoppelt.

Die Rohre werden in der ISCC PLUS (International Sustainability & Carbon Certification) zertifizierten Fabrik von Uponor in Fristad, Schweden, hergestellt. Im Rahmen dieser Zertifizierung erhalten die Kunden eine Nachhaltigkeitserklärung gemäß Massenbilanzansatz über den Anteil an erneuerbaren Rohstoffen, der in ihrer Ultra Rib 2 Blue-Lieferung enthalten ist.

(ID:47625960)