Anlagenmodernisierung

Best Practice – erfolgreiche Einführung des Kraftwerk-Kennzeichensystems KKS

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Einführung des Kraftwerk-Kennzeichensystems KKS

Nach diesen intensiven Vorarbeiten wurden sämtliche Bestandspläne digitalisiert und die alten Kennzeichnungen in das neue Kennzeichnungssystem nach KKS überführt. Um die Konversion von Alt- zum Neusystem transparent zu gestalten, wurde eine weitere Datenbank geschaffen. Insgesamt wurden dann mehr als 4800 Anlagenkennzeichnungsschilder von Phoenix Contact erzeugt. Hierbei kam das Beschriftungssystem Topmark Laser zum Einsatz, das durch ein spezielles Laserverfahren für eine gute Lesbarkeit und hohe Beständigkeit sorgt.

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Das Beschriftungssystem Topmark Laser

Geräte, Aggregate, Betriebsmittel und Anlagenteile sollten stets zuverlässig und flexibel beschriftet werden können. Zu diesem Zweck bietet Phoenix Contact das Laserbeschriftungssystem Topmark Laser – eine effiziente und zugleich leicht bedienbare Lösung für über 400 Materialien. Die Vorteile auf einen Blick:

  • umfangreiches Markierungsmaterial für bedarfsgerechte Anwendung,
  • einfache und automatisierte Materialhandhabung,
  • zeitsparende Integration in die Planungs- und Markierungssoftware Clip Project,
  • Kosten und Betriebsmittel sparen durch Direktbeschriftung

Die bei Phoenix Contact in Blomberg erstellten Kennzeichnungsschilder wurden mit den passenden Mediumsfarben ergänzt und im Werk Sigmundshall mittels Befestigungs-Carriern montiert. Zusätzlich wurden bei den Rohrleitungen – ob Wasser oder Gas – das Medium und die Flussrichtung ausführlich gekennzeichnet. Auf diese Weise wurde trotz der vielen Kreuzungen eine hohe Übersichtlichkeit geschaffen.

Durch die Digitalisierung der Anlagendokumentation hat sich auch deren Verfügbarkeit verbessert. Während die Unterlagen vor der KKS-Einführung meist in diversen Aktenordnern gesucht werden mussten, ist die Gesamtdokumentation für alle Anlagenteile nun über den QR-Code sofort verfügbar.

Erheblich bessere Anlagenübersicht

„Mit unserem KKS-Projekt konnten wir die Anlagenübersicht erheblich verbessern und die Prozesssicherheit deutlich erhöhen“, blickt Berghausen zurück. Als positiv kann zudem verbucht werden, dass die Einführung des durchgängigen Ordnungssystems inklusive der R&I-Schemata die Einarbeitung neuer Mitarbeiter erheblich erleichtert. „Unsere Erwartungen an das neue Kennzeichnungssystem haben sich voll und ganz erfüllt“, resümiert Berghausen, „sowohl in technischer als auch in zeitlicher Hinsicht.“

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Auch die 25 Kraftwerksmitarbeiter haben sich schnell an das neue Kennzeichnungssystem gewöhnt und finden sich nun leicht zurecht. Zudem wurde mit dem Dokumentationssystem eine solide Grundlage geschaffen für weitere Modifikationen der Anlage sowie für künftige Überprüfungen – etwa durch den TÜV.

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Selbst markieren oder markieren lassen? – Individueller Beschriftungs-Service

Anwender mit einem nur geringen Bedarf an applikationsbezogenen Kennzeichnungen benötigen oftmals kein eigenes Drucksystem für industrielle Markierungen vor Ort – und erwägen daher auch nicht die Anschaffung eines solchen. In diesem Fall sind individuelle Beschriftungswünsche und flexible Markierungslösungen allerdings kaum umsetzbar. Diese Anwender profitieren vom individuellen und schnellen Markierungs-Service, den Phoenix Contact bietet. Individuell gestaltete und bedruckte Markierungsmaterialien können aus dem breit gefächerten Produkt-Programm bezogen werden.

* K. Natus, Branchenmarketing, S. Paul, Projektleiter Kraftwerke, beide Phoenix Contact Deutschland GmbH, Blomberg

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