Produktion von Kathodenmaterialien BASF und Shanshan gründen Joint Venture für Batteriematerialien in China

Redakteur: Alexander Stark

Ein neues Joint Venture zwischen BASF und Shanshan soll sich auf das schnell wachsende Segment für Elektrofahrzeuge in China konzentrieren, dem weltweit größten Markt für Batteriematerialien.

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Das Forschungs- und Entwicklungszentrum am Standort Da Chang Sha verfügt über moderne Batterietestmöglichkeiten.
Das Forschungs- und Entwicklungszentrum am Standort Da Chang Sha verfügt über moderne Batterietestmöglichkeiten.
(Bild: BASF)

Ludwigshafen; Shanghai/China – Nach der Genehmigung durch alle zuständigen Behörden haben BASF und Shanshan das Joint Venture BASF Shanshan Battery Materials gegründet. Die neue Gesellschaft wird mehrheitlich im Besitz der Ludwigshafener sein (BASF 51 %; Shanshan 49 %). Das neu gegründete Unternehmen hat vier Standorte in Hunan und Ningxia, China, und beschäftigt mehr als 1600 Mitarbeiter. Es verfügt bereits über eine starke Position in der Wertschöpfungskette für Batteriematerialien, einschließlich Rohstoffen, Vorprodukten für Kathodenmaterialien, Kathodenmaterialien und Batterierecycling. Geplant ist eine Jahreskapazität von 90 Kilotonnen Kathodenmaterialien bis 2022.

Die Technologie- und Entwicklungskompetenzen von BASF kombiniert mit Shanshans langjähriger Erfahrung und der Kompetenz, Produktionsprozesse vom Labor auf Großanlagen zu übertragen, soll dem Joint Venture zum Erfolg verhelfen. Das JV wird sich in erster Linie auf den schnell wachsenden Markt für Elektrofahrzeuge konzentrieren und gleichzeitig die Segmente Unterhaltungselektronik und Energiespeicherung weltweit bedienen.

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Für BASF ist der Abschluss der Transaktion ein wichtiger Meilenstein bei der Umsetzung der strategischen Roadmap zum Aufbau einer globalen Wertschöpfungskette für Batteriematerialien. Bis 2022 plant der Konzern über eine Kapazität von 160 Kilotonnen Kathodenmaterialien zu verfügen.

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