Milliarden-Deal BASF und Clayton, Dubilier & Rice machen Verkauf von Solenis komplett

Redakteur: Alexander Stark

Nach Genehmigung aller zuständigen Behörden haben BASF und Clayton, Dubilier & Rice die Veräußerung von Solenis an Platinum Equity abgeschlossen. Die Transaktion legt einen Unternehmenswert für Solenis von umgerechnet 4,53 Milliarden Euro zugrunde.

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BASF und Clayton, Dubilier & Rice haben im Juli eine Vereinbarung zum Verkauf ihrer Solenis-Anteile an Platinum Equity unterzeichnet.
BASF und Clayton, Dubilier & Rice haben im Juli eine Vereinbarung zum Verkauf ihrer Solenis-Anteile an Platinum Equity unterzeichnet.
(Bild: BASF)

Ludwigshafen; Wilmington/USA – Im Juli 2021 unterzeichneten BASF und Clayton, Dubilier & Rice eine Vereinbarung zum Verkauf ihrer Solenis-Anteile an Platinum Equity, eine 1995 gegründete Private-Equity-Gesellschaft mit Sitz in Kalifornien. Seit Februar 2019 hielt BASF einen Anteil von 49 % an Solenis und wies ihren Anteil an der Gesellschaft nach der Equity-Methode aus; 51 % der Anteile wurden von Fonds, die von Clayton, Dubilier & Rice verwaltet werden, sowie vom Solenis-Management gehalten.

Mit mehr als 5200 Mitarbeitenden unterstützt Solenis Kunden in wasserintensiven Branchen mit Lösungen zur Wasseraufbereitung und Prozessverbesserung. Im Jahr 2019 hatte BASF ihr Geschäft für Wet-End Papier- und Wasserchemikalien in Solenis eingebracht, wodurch ein globaler Lösungsanbieter für die Papier- und Wasseraufbereitungsindustrie entstanden ist. Im Geschäftsjahr, das am 30. September 2021 endete, erzielte das Unternehmen mit Hauptsitz in Wilmington, Delaware, USA, einen Umsatz von umgerechnet 2,59 Milliarden Euro.

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