Investition in Biotechnologie BASF baut World-Scale-Produktion für bakterielle Enzyme aus

Redakteur: MA Alexander Stark

Mit einer Investition in den Campus Kundl/Schaftenau in Österreich will BASF seine Position auf dem Markt für Enzyme und Biotechnologie weiter ausbauen.

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Zucker dient den Mikroorganismen im Fermenter als Nahrung. Sie werden für die Produktion von Enzymen kultiviert. Enzyme sind Proteine, die als Katalysatoren biologische und chemische Prozesse beschleunigen.
Zucker dient den Mikroorganismen im Fermenter als Nahrung. Sie werden für die Produktion von Enzymen kultiviert. Enzyme sind Proteine, die als Katalysatoren biologische und chemische Prozesse beschleunigen.
(Bild: BASF)

Kundl/Österreich – Am 26. April 2021 haben sich BASF und Sandoz, eine Tochtergesellschaft von Novartis, über eine Investition in den Campus Kundl/Schaftenau in Österreich geeinigt. Diese Investition soll es dem Chemiekonzern ermöglichen, sein Produktionsnetzwerk für Enzyme und andere biotechnologische Produkte weiter auszubauen. Über finanzielle Einzelheiten haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

Dr. Michael De Marco, Vice President Global Business Management Enzymes bei BASF betonte, dass der Campus Kundl/Schaftenau über 75 Jahre Erfahrung im Bereich Biotechnologie, eine entsprechende Infrastruktur sowie fundiertes Know-how verfüge.

Durch die Vereinbarung will der Konzern seine Produktionsplattform für Waschmittelenzyme erweitern und damit sein Produktportfolio sowie seine Marktposition in der Home Care- und I&I-Industrie weiter ausbauen.

BASF will außerdem die Möglichkeiten prüfen, durch ein tieferes Engagement am Campus Kundl/Schaftenau weitere Wachstumspotenziale auszuschöpfen. Start der Produktion ist für 2024 geplant.

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