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Hochleistungsbatterien

BASF baut Batteriesegment weiter aus

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Die BASF baut ihr Batteriegeschäft weiter aus.
Die BASF baut ihr Batteriegeschäft weiter aus. (Bild: BASF)

Die BASF hat durch strategische Entscheidungen ihre Position bei Materialien für Hochleistungsbatterien gestärkt. Durch die Akquisitionen von Ovonic Battery Company und Novolyte Technologies, den Erwerb des Elektrolyt-Geschäfts von Merck, den Abschluss einer Lizenzvereinbarung zum Erwerb der Lithiumeisenphosphat-Technologie (LFP) mit der LiFePO4+C Licensing sowie der Beteiligung an Sion Power hat der Chemieriese seine Technologiebasis und den globalen Marktzugang bei Batteriematerialien weiter verbessert.

Ludwigshafen – „Die meisten Materialien in Lithium-Ionen-Batterien, wie sie derzeit in Elektro- oder Hybridautos verwendet werden, basieren auf Innovationen aus der Chemie“, sagte Dr. Andreas Fischer, Vice President Battery Research and Electrochemistry bei der BASF, in Ludwigshafen. Für die Leistungsfähigkeit von Batterien sind insbesondere die Kathode, die Anode und der Elektrolyt wichtig.

„Eine Batterie ist ein chemisches Kraftwerk, in dem alle Materialien optimal aufeinander abgestimmt sein müssen“, so Fischer. „Daher haben wir für diese Schlüsselkomponenten in den vergangenen Jahren zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte begonnen, um innovative Materialien für Hochleistungsbatterien zu entwickeln, die die Reichweite von Elektroautos deutlich erhöhen und gleichzeitig die Kosten der Batterie senken.“

Batterien sind chemische Kraftwerke

Die BASF-Forscher kooperieren dabei auch mit zahlreichen nationalen und internationalen Universitäten und Forschungsinstituten sowie Partnern aus der Industrie. Ein Beispiel ist die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Innovations-Allianz HE-Lion (High Energy Lithium Ion Battery), unter Leitung der BASF. „Bei HE-Lion arbeiten wir zusammen mit anderen Unternehmen wie Bosch und VW sowie mit zahlreichen Universitäten und Forschungsinstituten an Lithium-Ionen-Batterien der nächsten Generation“, erklärte Fischer.

Zusätzlich betreiben die BASF-Forscher mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ein gemeinsames Labor für die Entwicklung neuer Batteriematerialien. Innerhalb von fünf Jahren wollen beide Partner etwa 12 Millionen Euro investieren.

Die BASF ist auch Gründungs- und Vorstandsmitglied des „Kompetenznetzwerks Lithium-Ionen Batterie“ (KLiB) in Ulm. Das KLiB ist eine Vereinigung deutscher Firmen und anwendungsnaher Forschungsinstitute entlang der Wertschöpfungskette der Lithium-Ionen-Batterie. Ziel ist es, die Kompetenzen aus der Industrie, der Wissenschaft und dem Handwerk zu bündeln, um den Hightech- und Produktionsstandort Deutschland zu stärken.

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