Hochleistungsbatterien

BASF baut Batteriesegment weiter aus

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Produktion von Kathodenmaterialien in den USA

Ein weiterer Meilenstein ist die erste BASF-Produktionsanlage für Kathodenmaterialien in Elyria/USA. „Ab Ende des Jahres werden wir dort innovative Kathodenmaterialien herstellen“, sagte Meixner. Die Anlage mit einem Investitionsvolumen von mehr als 50 Millionen US-Dollar wird Kunden in den USA beliefern und eine der modernsten Produktionsanlagen für Kathoden-Materialien weltweit sein.

Im März unterzeichnete die BASF darüber hinaus eine langfristige Lizenzvereinbarung, um von der LiFePO4+C Licensing in Muttenz/Schweiz globale Rechte für die Produktion und den Vertrieb des innovativen Kathodenmaterials Lithiumeisenphosphat (LFP) zu erwerben. LFP-Kathodenmaterialien können in allen Arten von Lithium-Ionen-Batterien verwendet werden und eignen sich am besten für Hochleistungsanwendungen wie beispielsweise Hybridfahrzeuge und stationäre Stromspeicher.

„Durch unsere Vereinbarung mit LiFePO4+C ist die BASF das einzige Unternehmen weltweit, das die beiden am häufigsten nachgefragten Kathodenmaterialien Nickel-Kobalt-Mangan und Lithiumeisenphosphat zusammen mit einer Lizenz zur Nutzung ihren Kunden anbieten kann“, erläuterte Meixner.

Wachstumsmarkt Batterien

Der globale Batteriemarkt bietet der BASF große Wachstumsmöglichkeiten. „Wir gehen davon aus, dass im Jahr 2020 das globale Marktpotential allein für Batterien für Elektromobilität bei 20 Milliarden Euro liegen könnte“, so Meixner. Das Umsatzpotential für die BASF schätzt er dabei auf etwa 500 Millionen Euro. „Wir möchten in einem dynamischen Markt, als lösungsorientierter Systemanbieter bei Materialien für Batterien, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden weltweit unterstützen“, sagte Meixner.

„Die Produkte richten sich an Zell- und Batteriehersteller. Dafür wird BASF auch weiterhin in eigene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, Produktionsanlagen, Kooperationen sowie Akquisitionen und Beteiligungen investieren“. Geplant ist von 2011 bis 2016 ein Betrag, der insgesamt im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich liegen soll.

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