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Lithium-Schwefel- und Lithium-Luft-Batterien als Technologien der Zukunft
Neben Materialien für Lithium-Ionen-Batterien forscht BASF auch an zukünftigen Batterie-Konzepten wie Lithium-Schwefel oder Lithium-Luft. „Diese neuen Technologien versprechen deutlich höhere Energiedichten und haben das Potential, Gewicht und Kosten der Batterie noch weiter zu reduzieren“, sagte Fischer.
Auch hier arbeitet die BASF mit externen Partnern aus Wissenschaft und Industrie zusammen. „Grundlegende Fragestellungen zu neuen Materialien und funktionalen Komponenten bearbeiten wir beispielsweise im Forschungsnetzwerk Batterien und Elektrochemie mit wissenschaftlichen Partnern aus Deutschland, der Schweiz, Israel, den USA und Kanada. Um die Lebensdauer und Energiedichte von Lithium-Schwefel-Batterien zu erhöhen, kooperiert die BASF ferner mit dem US-Unternehmen Sion Power“, ergänzte Fischer.
Akquisitionen stärken Technologiebasis und weltweiten Marktzugang
„Unserem Ziel, zum führenden Anbieter funktioneller Materialien und Komponenten für heutige und zukünftige Lithium-Ionen Batterien zu werden, sind wir in den letzten Monaten einen großen Schritt näher gekommen“, betonte Ralf Meixner, Senior Vice President Battery Materials bei der BASF. „Mit den jüngsten Erweiterungen und Ergänzungen unseres Portfolios haben wir unsere Technologiebasis sowie unseren globalen Marktzugang ausgebaut und unsere Wettbewerbsposition weiter verbessert.“
Im Februar dieses Jahres hat BASF das US-Unternehmen Ovonic Battery Company übernommen, das Weltmarktführer bei Nickel-Metallhydrid-Batterien (NiMH-Batterien) ist. „Neben einer führenden Position in der Nickel-Metallhydrid-Batterietechnik haben wir auch die langjährigen Geschäftsbeziehungen zu den weltweit größten Batterieherstellern übernommen“, erläuterte Meixner. Auch passe Ovonic mit seiner hohen Forschungskompetenz optimal zu den Entwicklungsprojekten der BASF im Bereich der Batteriematerialien.
„Zudem haben der Erwerb des Elektrolyt-Geschäfts für Hochleistungsbatterien von Merck im Februar sowie die Akquisition von Novolyte Technologies im April unsere Position als globaler Anbieter von Elektrolyten für Lithium-Ionen-Batterien mit Produktionsstätten in Europa, USA und Asien-Pazifik massiv gestärkt“, sagte Meixner.
Von Merck erwarb BASF die bereits vermarkteten Elektrolyt-Produkte sowie das Forschungsportfolio. Die Übernahme des Novolyte-Geschäfts umfasste die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung hochleistungs- fähiger Elektrolytformulierungen mit den Produktionsstandorten in den USA und China.
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