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14.07.2025
Für CIP und SIP entwickelte Schläuche: Langlebig, konform und sicher
Wichtige Fakten auf einen Blick Verlängerte Schlauchlebensdauer: Optimierte Materialien und Reinigungsprotokolle verdoppeln die Lebensdauer von ca. 6 Monaten auf 12–18 Monate.Verbesserte Hygiene und Sicherheit: Spezifische CIP/SIP-Richtlinien gewährleisten, dass die Schläuche sicher und konform mit den Lebensmittelstandards bleiben, wodurch Kontaminationen und Auditrisiken minimiert werden.Reduzierte Ausfallzeiten und Kosten: Bis zu 60% weniger Schlauchwechsel führen zu weniger ungeplanten Stillständen und erheblichen Einsparungen.
In der heutigen Lebensmittel- und Getränkeindustrie ist Hygiene mehr als nur eine gesetzliche Vorschrift – sie ist eine geschäftskritische Priorität. Allerdings können gerade die Systeme, die für die notwendige Reinigung und Sterilisation (CIP/SIP) entwickelt wurden, im Laufe der Zeit unbemerkt zu einer Verschlechterung der Anlagen führen. Insbesondere Schläuche sind thermischen und chemischen Belastungen ausgesetzt, die zu unerwarteten Ausfällen, kostspieligen Stillstandszeiten und Sicherheitsrisiken führen können.
Was ist also erforderlich, um Schläuche unter CIP- und SIP-Bedingungen funktionsfähig und zuverlässig zu halten?
Angst+Pfister entwickelt und spezifiziert Schläuche, die den strengen Anforderungen von CIP- und SIP-Prozessen gerecht werden und Langlebigkeit, Konformität und Betriebssicherheit für Ihre Anwendung gewährleisten.
Die Herausforderung: Hygiene unter Druck
In stark regulierten Umgebungen wie der Lebensmittel-, Pharma- und Biotech-Industrie sorgen Clean-in-Place- (CIP) und Sterilize-in-Place- (SIP) Systeme dafür, dass Innenflächen ohne Demontage gereinigt und sterilisiert werden. Diese Prozesse sind zwar unverzichtbar, belasten die Schläuche – die Lebensadern der Produktion – jedoch extrem durch mechanische, thermische und chemische Einflüsse.
Häufige Probleme sind:
Vorzeitiger Schlauchausfall durch chemische Zersetzung
Unsicherheit hinsichtlich der Verträglichkeit von Reinigungsmitteln
Zeit- und kostenintensive Austauschvorgänge
Compliance-Probleme aufgrund unüberprüfter oder unvollständiger Reinigungszyklen
Wie unser Produktmanager Joël Dupraz erklärt: „Viele Kunden greifen standardmässig zu aggressiven Reinigungsmitteln, ohne sich der langfristigen Schäden für ihre Schläuche bewusst zu sein. Deshalb empfehlen wir, sowohl die chemischen und mechanischen Auswirkungen als auch das Schlauchmaterial zu überprüfen.“
Die Lösung: CIP/SIP-fähige Schlauchexpertise von Angst+Pfister
Unser Sortiment an Schläuchen in Lebensmittelqualität wurde speziell für CIP/SIP entwickelt. Noch wichtiger ist, dass wir Ihnen umfassende Beratung bieten, um sicherzustellen, dass die Reinigungsprozesse Ihre Anlagen und Ihre Produktion schützen.
So unterstützen wir Ihren Prozess:
1. Massgeschneiderte Reinigungszyklen
Die Häufigkeit der CIP/SIP-Reinigung sollte dem Kontaminationsrisiko des jeweiligen Produkts entsprechen. Unsere Experten helfen Ihnen bei der Kalibrierung der Reinigungszyklen nach Medium, Temperatur und Konzentration, um unnötigen Verschleiß zu reduzieren.
2. Intelligente Vorwaschprotokolle
Vor dem ersten Einsatz sollten die Schläuche 8 Stunden lang mit Trinkwasser bei einer Temperatur von +80°C gespült werden. Wir bieten klare, schlauchspezifische Anweisungen für die Inbetriebnahme, um Schäden bereits beim ersten Zyklus zu vermeiden.
Einer unserer Anwendungsingenieure erklärt: „Kunden betrachten Reinigungsprozesse oft als Routine und übersehen, wie wichtig die richtige Auswahl der Schläuche für die Gewährleistung von Chemikalienbeständigkeit, Temperaturstabilität und Druckfestigkeit ist.“
3. Fachwissen zur chemischen Verträglichkeit
Nicht alle Schläuche vertragen aggressive Medien gleichermassen. Wir bieten Kompatibilitätsdiagramme und fachkundige Beratung für eine Vielzahl von Chemikalien, darunter unter anderem:
Natronlauge
Salpetersäure
Peressigsäure
Phosphorsäure
Dampfsterilisationsoptionen
4. Prozesskontrolle nach der Reinigung
Wir empfehlen validierte Verfahren, um sicherzustellen, dass alle Rückstände entfernt werden – so minimieren Sie Kontaminationen und schützen sowohl Ihr Produkt als auch Ihren Ruf.
Anwendungsfall
Ein mittelständischer Milchverarbeitungsbetrieb, der Peressigsäure bei einer Temperatur von +85°C verwendet, hatte wöchentlich mit Schlauchausfällen während der CIP-Zyklen zu kämpfen. Nach Rücksprache mit Angst+Pfister:
Das Schlauchmaterial wurde für eine höhere Chemikalienbeständigkeit aufgewertet.
Die Reinigungskonzentration und -dauer wurden optimiert.
Validierte Spülprotokolle wurden eingeführt.
Das Ergebnis:
Die Lebensdauer der Schläuche verdoppelte sich, die Compliance verbesserte sich und die schlauchbedingten Ausfallzeiten sanken um 60%.
Unser interner Vertriebsberater erklärte: „Die technischen Informationen, die wir erhalten haben, halfen uns, nicht nur die Auswahl der Schläuche, sondern den gesamten Reinigungsprozess zu optimieren. Das war ein entscheidender Faktor für die Effizienz und das Vertrauen.“
Steigerung der Wertschöpfungskette: Sicherheit trifft Nachhaltigkeit
Durch die Verlängerung der Lebensdauer von Schläuchen und die Reduzierung von chemischen Abfällen durch optimierte CIP/SIP-Zyklen trägt Angst+Pfister zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, zu Kosteneinsparungen und zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen in der gesamten Lieferkette der Lebensmittel- und Getränkeindustrie bei. Weniger Austausch bedeutet weniger Ausfallzeiten, weniger Abfall – und eine gleichmäßigere Produktion.
Häufig gestellte Fragen zur CIP/SIP-Wartung in der Lebensmittel- und Getränkeherstellung
Wie oft sollten lebensmitteltaugliche Schläuche in CIP/SIP-Anwendungen ausgetauscht werden?
Die Austauschhäufigkeit hängt von den Reinigungsmitteln, Temperaturen und der Zyklusintensität ab. Mit optimierten Materialien und Reinigungsprotokollen kann die Lebensdauer der Schläuche von durchschnittlich 6 Monaten auf 12 bis 18 Monate verlängert werden.Was sind die häufigsten Ursachen für Schlauchausfälle während der CIP/SIP?
Thermische und chemische Zersetzung durch aggressive Reinigungsmittel, falsche Reinigungszyklen oder das Überspringen von Vorspülschritten gehören zu den häufigsten Ursachen für vorzeitigen Schlauchausfall.Welche Reinigungsmittel können bedenkenlos mit lebensmitteltauglichen Schläuchen verwendet werden?
Das hängt vom Schlauchmaterial ab. Angst+Pfister stellt Chemikalienverträglichkeitstabellen für Mittel wie Natronlauge, Salpetersäure, Peressigsäure, Phosphorsäure und Dampfsterilisation zur Verfügung, die Ihnen bei der Auswahl des richtigen Produkts helfen.Was ist der Vorteil einer Vorreinigung des Schlauchs vor dem ersten Gebrauch?
Eine Vorreinigung mit Trinkwasser bei +80°C für 8 Stunden hilft, Produktionsrückstände zu entfernen und das Material des Innenrohrs zu stabilisieren. Das Überspringen dieses Schritts kann die Lebensdauer des Schlauchs um bis zu 30% reduzieren.Kann Angst+Pfister mich bei der Optimierung meiner CIP/SIP-Einrichtung unterstützen?
Ja. Unsere Experten bieten Ihnen umfassende Beratung, von der Auswahl der Schläuche über die Optimierung der Reinigungsprotokolle bis hin zur Überprüfung der chemischen Verträglichkeit und Wartungsunterstützung, um eine längere Lebensdauer und vollständige Konformität zu gewährleisten.