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10.09.2025
Zuverlässige Abdichtung für Wasserstoffsysteme
Wichtige Fakten auf einen Blick Sicherheit ist in Wasserstoffsystemen nicht verhandelbar: Bei extremen Drücken, Temperaturen und den einzigartigen Eigenschaften von Wasserstoff können nur validierte Dichtungslösungen mit extrem niedriger Permeation und nachgewiesener RGD-Beständigkeit Zuverlässigkeit gewährleisten. Angst+Pfister liefert wasserstofftaugliche Dichtungslösungen: Unsere Elastomere (FKM, EPDM, HNBR) und Thermoplaste (PTFE, UHMW-PE) werden mit modernsten Methoden wie FEA optimiert und in 100% Wasserstoff bis 1000 bar validiert. Bewährte Ergebnisse, bereit für die Serienproduktion: Mit vollständiger Materialrückverfolgbarkeit, externen Zertifizierungen und lokaler europäischer Fertigung bietet Angst+Pfister End-to-End-Support, der Entwicklungszyklen verkürzt und langfristige Wasserstoffsicherheit sowie Normenkonformität sicherstellt.
Stellen Sie sich einen Wasserstoffspeicher bei 700 bar vor. Ein einziges Leck – kaum sichtbar, fast lautlos – kann Druckverluste verursachen, Abschaltungen auslösen oder im schlimmsten Fall zur Entzündung führen. Der Unterschied zwischen Sicherheit und Katastrophe hängt oft von etwas ab, das nicht grösser als eine Fingerspitze ist: der Dichtung.
Wasserstoff ist auf dem Weg, der nachhaltige, saubere Energieträger von morgen zu werden – für Fahrzeuge, stabile Netze und die Dekarbonisierung emissionsintensiver Industrien. Doch sein Potenzial hängt von etwas scheinbar Kleinem ab: der Integrität der Dichtungen, die den Wasserstoff einschliessen. Wenn die Sicherheit versagt, stockt die Verbreitung. Zuverlässige Abdichtung ist kein Nebenaspekt – sie ist der Türöffner, der bestimmt, ob Projekte vom Pilot in die Produktion gehen. In Wasserstoffsystemen von –40 °C bis +150 °C und bis zu 1000 bar führt jedes Mikroleck zu Energieverlust, Sicherheitsrisiken und Systemausfällen. Entscheidend sind die richtigen Materialien und Konstruktionen.
Genau hier setzt Angst+Pfister an. Unsere entwickelten Dichtungslösungen sind speziell ausgelegt, um Wasserstoffpermeation, extreme Drücke, Temperaturzyklen und schnelle Gasentspannung zu widerstehen – und bieten Sicherheit selbst in den anspruchsvollsten Wasserstoffumgebungen.
Die Herausforderung: Wasserstoff bringt Materialien an ihre Grenzen
Dichten in Wasserstoffsystemen ist keine Routineaufgabe. Wasserstoff ist das kleinste Molekül – und die grösste Herausforderung. Aufgrund seiner winzigen Grösse durchdringt er leicht Wege, die andere Gase zurückhalten, und verursacht höhere Permeationsraten in Elastomeren und Thermoplasten, strengere Leckagegrenzwerte und eine drastisch reduzierte Fehler- toleranz. Kombiniert mit der hohen Entflammbarkeit in Luft kann selbst ein „kleines Leck“ zu Zündungen, Explosionen oder zu einer Druckentlastung führen, die den Betrieb stoppt. Die Folgen reichen von Gefährdung von Menschenleben über Schäden an der Infrastruktur bis hin zum Verlust von Reputation.
Anwendungen wie Elektrolyseure, Brennstoffzellen, Kompressoren und Speicherbehälter müssen daher unter extremen Bedingungen sicher arbeiten:
Drücke bis 1000 bar
Weite Temperaturschwankungen von –40 °C bis +150 °C
Keine Schmierung bei dynamischen Dichtungen
Extrem niedrige zulässige Leckageraten
Exposition in 100 % Wasserstoffatmosphäre
Risiken durch schnelle Gasdekompression (RGD) und Wasserstoffversprödung
Unter diesen Anforderungen versagen herkömmliche Elastomere oft frühzeitig – durch Aufquellen, Schrumpfen, Versprödung oder Mikroleckagen – und gefährden Systemintegrität, Betriebszeit und Sicherheit. Das Ergebnis ist klar: Nur Materialien mit extrem niedriger Permeation und nachgewiesener RGD-Beständigkeit machen Wasserstoffanwendungen zuverlässig und sicher.
Die Lösung: Dichtungsmaterialien für Wasserstoff
Um den besonderen Anforderungen von Wasserstoff gerecht zu werden, muss man auf molekularer Ebene ansetzen. Spezialisierte Elastomere wie FKM, EPDM und HNBR, kombiniert mit Hochleistungsthermoplasten wie PTFE und UHMW-PE, sind so entwickelt, dass sie Wasserstoffdiffusion, Extrusion und schnelle Gasdekom-pression (RGD) widerstehen. Doch Materialien allein genügen nicht: Zuverlässigkeit entsteht durch die Kombination mit anwendungsspezifischen Geome-trien wie O-Ringen, PTFE-Lippendichtungen, feder-gespannte Profilen und Stützringen, die unter Druck dichten, Extrusion minimieren und über weite Temperaturbereiche zuverlässig funktionieren.
Bei Angst+Pfister wird jede Lösung in 100% Wasserstoffumgebungen validiert. Unsere sicherheitsorientierten Prüfprotokolle gehen weit über Modelle hinaus: Dichtungen werden auf Permeation, Leckage, Alterung, Haltbarkeit und RGD getestet – bei bis zu 1000 bar. Spezialisierte Wasserstofflabore und externe Zertifizierungen bieten eine reale Sicherheit, die konventionelle Designs nicht leisten können.
Unser Wasserstoff-Dichtungsportfolio bietet konsistent:
Extrem niedrige Wasserstoffpermeation
Beständigkeit gegen explosive Dekompression (validiert nach NORSOK M-710 und ISO 23936-2)
Breite Temperaturstabilität für statische und dynamische Anwendungen
Hohe Extrusionsbeständigkeit bei anspruchsvollen Druckzyklen
Optimierte Geometrien für Ventilsitze, Gehäuse, Anschlüsse, Kompressoren und Brennstoffzellen
Durch die Kombination von Hightech-Materialien, massgeschneiderten Designs und strengen, wasserstoffspezifischen Tests schaffen wir Dichtungslösungen, die nicht nur Sicherheitsstandards erfüllen – sondern sie neu definieren.
Das Ergebnis: Validierte Leistung, bewährte Sicherheit, messbarer Vorsprung
Tabellen verhindern keine Leckagen – reale Tests schon. Unsere Dichtungslösungen gehen aus wasserstoffspezifischen Prüfungen mit messbaren Ergebnissen hervor: extrem niedrige Permeation, RGD-Beständigkeit und zuverlässige Leistung unter extremen Drücken und Temperaturen. Interne Wasserstofflabore und externe Zertifizierungen machen aus Nachweisen Vertrauen – für sichere Systeme, längere Lebensdauer und einen klaren Vorsprung gegenüber herkömmlichen Designs.
Unsere Ergebnisse sprechen für sich. Jede Dichtung wird intern und mit externen Partnern entwickelt, getestet und validiert – mit:
Vollständiger Materialrückverfolgbarkeit
Verifizierten Testprotokollen (Permeation, Leckage, Alterung, RGD)
Optimierten Designs via Finite-Elemente-Analyse (FEA)
Breitem Materialportfolio, abgestimmt auf Druck-, Temperatur- und Bewegungsprofile
End-to-End-Support von Engineering bis Logistik
Europäischer „Local-for-Local“-Fertigung
Use Case: Vermeidung von Ausfällen in Wasserstoffspeicherflaschen
Herausforderung: Ein Hersteller von Wasserstoffspeichersystemen hatte frühzeitige Dichtungsschäden in Hochdrucktanks bis 1000 bar. Standarddichtungen zeigten Blasenbildung und Leckagen nach nur 10.000 Zyklen.
Unsere Lösung: Angst+Pfister entwickelte ein Dichtungssystem mit:
Speziellen PTFE-Lippendichtungen
PEEK-Federanpressungen
Eck-Stützringen gegen Extrusion
Nach über 60.000 Testzyklen in 100% Wasserstoff zeigte das System keine Leckagen und keine Versprödung – und machte Zwischenwartungen überflüssig.
Was Experten sagen
„Wasserstoffdichtungen sind nicht nur eine Frage der chemischen Beständigkeit. Es geht darum, Diffusion, Druckfestigkeit und Sicherheitsmargen unter extremen Bedingungen zu kontrollieren. Genau dafür haben wir ein validiertes Dichtungsmaterialportfolio aufgebaut.“
— Lorena Casasola, Material Engineer, Angst+Pfister
„Kunden sind beeindruckt, dass wir unsere Elastomere in 100% Wasserstoff und unter Druck getestet haben. Genau dieses Mass an Validierung brauchen sie, um einer Lösung für die Wasserstoff- wirtschaft zu vertrauen.“
— Peter Schäfer, Senior Engineer Leader, Angst+Pfister
Fazit: Geprüfte Dichtungsleistung für Wasserstoffsicherheit
Wasserstoff ist die Zukunft – aber nur mit Materialien, die heute Leistung bringen. Angst+Pfister-Dichtungslösungen erfüllen die wachsenden Anforderungen von Wasserstoffmobilität, -speicherung und -infrastruktur mit einem vollständig getesteten und validierten Portfolio aus Elastomeren und Thermoplasten.
Unsere Technologien werden von führenden Herstellern in ganz Europa eingesetzt, und wir bleiben führend bei Testvalidierung, Material-wissenschaft und applikationsspezifischer Unterstützung. Unser Portfolio stellt Sicherheit, Zuverlässigkeit und Leistung sicher – validiert unter realen Bedingungen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Warum ist Wasserstoff schwerer abzudichten als andere Gase?
Aufgrund seiner winzigen Molekülgrösse diffundiert Wasserstoff durch Standardelastomere, während seine Explosivität und Druckanforderungen hoch belastbare Materialien erfordern.Wurden diese Materialien in echtem Wasserstoff getestet?
Angst+Pfister-Materialien werden in 100% H₂ unter Druck (bis 1000 bar) getestet – inkl. Leckage-, Alterungs- und RGD-Tests.Welche Dichtungsarten sind verfügbar?
Wir bieten O-Ringe, kundenspezifische Elastomerprofile, PTFE-Lippendichtungen, federgespannte Dichtungen und Stützringsysteme für Hochdruckanwendungen.Wie reduzieren Dichtungslösungen das Unfallrisiko?
Durch die Kombination validierter Materialien (FKM, EPDM, HNBR, PTFE) mit anwendungsspezifischen Geometrien (PTFE-Lippe, federgespannt, Stützringe) bleibt die Dichtigkeit über Temperatur- und Druckzyklen hinweg erhalten – und reduziert Permeation und Leckage.Welche Branchen setzen Ihre Wasserstoffdichtungen ein?Brennstoffzellenfahrzeuge, Elektrolyseure, Gasspeicherung, Verteilnetze sowie Hersteller von Hochdruckventilen.
Kann ich die Dichtungsgeometrie anpassen?
Absolut. Unsere Anwendungstechniker passen Material und Design an Ihr spezifisches System und Ihre Leistungsanforderungen an.