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Die Anlage ist grundsätzlich aus Edelstahl, wie auch die nachgeschaltete Kühlbandanlage alternativ zu Normalstahl komplett aus Edelstahl gefertigt werden kann. Die Anlagen des Herstellers entsprechen den strengen internationalen Bestimmungen im Bereich der Sicherheit und Hygiene und den hohen Anforderungen der Feinchemie.
Bei der Kühlung bietet es sich in vielen Fällen an, im vorderen Bereich mit tendenziell wärmerem und erst in den hinteren Bereichen mit kälterem Wasser zu kühlen. Aus diesem Grund werden die Kühlzonen grundsätzlich in separat regulierbare Zonen aufgeteilt.
Einsatzbereiche des Pastillier-Systems
Typische Applikationen für das System sind Wachse, Paraffine, Schwefel, Phenolharze, Epoxidharze, Schmelzkleber, PVC-Stabilisatoren, Peche, Katalysatoren, Additive, Fettsäuren, Düngemittel, Feinchemikalien, MSA und Antioxidantien.
Aufgrund von Menge, Energieeintrag, Dauer und der Gefahr thermischer Beschädigung scheidet in der Regel ein Transport der Produkte über größere Entfernungen im flüssigen Zustand aus, wenn das Produkt nicht für den Eigenbedarf, sondern als abzugebendes Zwischen- oder Endprodukt hergestellt wird. Daher muss die Schmelze verfestigt werden und die Konfektionierung des Produktes so erfolgen, dass es für eine einfache Weiterverarbeitung geeignet ist. Vorteilhaft hierfür sind Formen, die flexibel dosierbar, homogen und staubfrei sind.
Die Maschine eignet sich für das fadenfreie Vertropfen von Schmelzen im Viskositätsbereich zwischen < 5 mPas und > 50 000 mPas und für einen Aufgabetemperaturbereich bis zu 350 °C. Die üblichen Größen der Pastillieranlagen liegen zwischen 600 und 1500 mm Bandbreite und 6-20 m Achsabstand.
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