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Industriepark Kizad Abu Dhabi: Industriepark Kizad bietet neue Chancen für Prozessindustrie

| Redakteur: Sabine Mühlenkamp

Der Hafen Khalifa und der angrenzende Industriepark Kizad zählen zu den bislang größten infrastrukturellen Megaprojekten Abu Dhabis. Erklärtes Ziel: Die Region soll sich zu einem der weltweit größten Industriegebiete entwickeln. Auch für deutsche Unternehmen wird der Hub zunehmend interessant.

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Die Zone A von Kizad sowie der Hafen Khalifa erstrecken sich über eine Fläche von 52 km², werden jedoch in der zweiten Bauphase auf 418 km² erweitert – dies entspricht einem Drittel der Fläche Singapurs.
Die Zone A von Kizad sowie der Hafen Khalifa erstrecken sich über eine Fläche von 52 km², werden jedoch in der zweiten Bauphase auf 418 km² erweitert – dies entspricht einem Drittel der Fläche Singapurs.
(Bild: Kizad)

”Made in Germany” gilt als Gütesiegel hochwertiger Produkte. Doch immer häufiger produzieren deutsche Unternehmen mit ihren hohen Standards an internationalen Standorten, um weltweite Wachstumsmärkte schneller und gezielter bedienen zu können. Auch Abu Dhabi wirbt nun mit interessanten Ansiedlungskonditionen um deutsche Produzenten. In der Khalifa Industrial Zone Abu Dhabi (kurz Kizad) sollen speziell konzipierte Industriecluster wie etwa aus der Aluminiumherstellung, Stahlproduktion, Glasherstellung, Pharma- und Food-Industrie, Papier-, Druck- und Verpackungsindustrie oder auch Logistik entstehen. Durch den Anschluss an die Straßen-, Schienen-, Luft- und Seewege will Kizad Hauptindustriezweige in vertikal integrierten Industrieclustern verzahnen und durch ihre räumliche Nähe Einsparungen in den Bereichen Transport und Produktion schaffen sowie Kosten reduzieren.

Wichtigster Schritt dabei ist Abu Dhabis neu eingeweihter Hafen Khalifa. Dabei handelt es sich nun um den einzigen voll funktionsfähigen Tiefwasserhafen der Region mit einem halbautomatischen Containerterminal. Alle Containerverschiffungen von und nach Abu Dhabi werden ab jetzt über diese neue Einrichtung abgefertigt. In diesen und in die Zone A (erste Phase) von Kizad wurden 5,64 Milliarden Euro investiert.

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„Mit der wachsenden Nachfrage nach Bauprojekten und Ingenieursdienstleistungen im Nahen Osten und der Golfregion geht ein entsprechendes Interesse für das Angebot von Kizad einher – sowohl von großen als auch von kleineren deutschen Industrieunternehmen“, wie Khaled Salmeen, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer des riesigen Industrieparks, kommentiert. Kizad biete diesen Unternehmen eine gute Möglichkeit, in die stabile Nahost-Region zu expandieren und sich dort anzusiedeln. Salmeen: „Unsere strategisch günstige geographische Lage, der Anschluss an erstklassige regionale Straßennetze in der ganzen Region des Arabischen Golfs und die niedrigen Betriebskosten stellen in Kombination mit unserem unbürokratischen „Alles aus einer Hand“-Konzept für die Investoren spannende Perspektiven dar.“

So ist es nur folgerichtig, dass Kizad in Zukunft den „German Industry Day“ 2013 unterstützten wird. Diese jährlich in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) stattfindende Veranstaltung hat sich darauf spezialisiert, den Ablauf der Geschäftstätigkeiten zwischen Deutschland, den VAE und der angrenzenden Golfregion zu verbessern, entsprechende Joint Ventures und den Austausch von Know-how sowie den Technologietransfer zwischen diesen Ländern zu vereinfachen. Der German Industry Day findet zum fünften Mal statt und ist ein Forum, um nach Investitionsmöglichkeiten Ausschau zu halten.

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