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Wasserstoff

Zurück in der Zukunft: Kommt der große Wasserstoffdurchbruch doch noch?

| Autor / Redakteur: Dominik Stephan* / Dominik Stephan

Von der Tankstelle zum künstlichen Erdgas: deutschlandweit erforschen Projekte die Wasserstoffwirtschaft von morgen.
Von der Tankstelle zum künstlichen Erdgas: deutschlandweit erforschen Projekte die Wasserstoffwirtschaft von morgen. (Bild: ©ii-graphics - stock.adobe.com; [M]Grimm)

Wachgeküsst: Bei aller Begeisterung für das Elektroauto, der H2-Dornröschenschlaf ist vorbei. Ob für den Verkehr, die Chemie oder als Puffertechnologie der Energiewende, das leichte Gas macht’s möglich. Wir nehmen aktuelle Projekte und Entwicklungen unter die Lupe.

Die Zahlen sprechen für sich: 2018 wurden weltweit 74 000 Brennstoffzellen mit einer Kapazität von 800 MW ausgeliefert. Alstom lässt wasserstoffbetriebene Züge über deutsche Gleise rollen, Audi will 2021 ein Brennstoffzellenauto am Markt haben, der Motorenbauer MAN Energy Solutions streicht das „Turbo & Diesel“ aus seinem Namen und sichert sich Anteile am Elektrolyse-Spezialisten H-Tec und ein holländisches Konsortium will in Rotterdam Windstrom im Gigawatt-Bereich nutzen.

Wasserstoff ist wieder in, und das nicht nur als nachhaltiger Treibstoff: Würde die Herstellung vom Dampfreformer auf regenerative Energien umgestellt, ließen sich in Deutschland pro Jahr 10 bis 15 Millionen Tonnen CO2 sparen.

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