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Prozessleitsystem Simatic PCS 7

Zahlreiche Neuerungen im Prozessleitsystem Simatic PCS 7, Version 8.0

| Autor / Redakteur: Tobias Koziol / Dr. Jörg Kempf

Neben Bewährtem wie Funktionsumfang, Skalierbarkeit, Integration von Sicherheitstechnik, Chargenautomatisierung und Energiemanagement bietet die Version 8.0 eine Vielzahl von Neuerungen. (Bild: Siemens)
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Neben Bewährtem wie Funktionsumfang, Skalierbarkeit, Integration von Sicherheitstechnik, Chargenautomatisierung und Energiemanagement bietet die Version 8.0 eine Vielzahl von Neuerungen. (Bild: Siemens)

Mit über 70 neuen Funktionen und Erweiterungen bietet die Version 8.0 des Siemens-Leitsystems einerseits echte Neuerungen, andererseits sinnvolle Ergänzungen sowie Optimierungen. Lesen Sie, wie Anlagenbetreiber damit – neben bewährten Leistungsmerkmalen – die Basis für weitere Effizienzsteigerungen über den gesamten Lebenszyklus ihrer Anlage legen können.

Technologischer Fortschritt prägt wirtschaftliche Prozesse und umgekehrt. Diese Dynamik macht weder vor verfahrenstechnischen Anlagen noch vor den dort eingesetzten Leitsystemen halt und spiegelt sich auch in der Entwicklung neuer Systemversionen wider. Anforderungen von Anwenderseite fließen hier ebenso ein wie die Umsetzung aktueller Richtlinien und technologischer Impulse. So geschehen in der neuen Version von Simatic PCS 7. Erweiterte Leistungsmerkmale, noch komfortablere Bedienung, effizienteres Engineering sowie eine abgerundete Hard- und Softwarepalette bieten Betreibern wirklichen Mehrwert.

Robuste Hardware-Plattform

Die neue Leitsystem-Version unterstützt die 64-Bit-Technologie und ist kompatibel mit Windows 7 Ultimate/Enterprise bzw. Windows Server 2008 von Microsoft. Als zuverlässige und robuste Hardware-Plattform bieten sich die Siemens-Industrie-PCs an.

So ist Simatic IPC647C ein kompakter Industrie-PC im 19-Zoll-Format (2 HE), der sich besonders für die platzsparende Realisierung von schnellen Rechen- und Visualisierungsaufgaben, wie Bild- und Datenverarbeitung oder industrielle Serveranwendungen eignet. Er bietet neben sehr hoher Systemverfügbarkeit und Datensicherheit ausreichende Rechen- und Grafikleistung für die schnelle Verarbeitung großer Datenmengen, bringt umfangreiche Eigendiagnosemöglichkeiten mit und ist trotz seiner Kompaktheit dennoch flexibel skalier- und erweiterbar, da er zusätzlich über drei lange Steckplätze verfügt. Mit seinen acht oder wahlweise elf freien PCI-/PCI-Express-Steckplätzen sorgt der Simatic IPC847C sogar für noch mehr Flexibilität und Erweiterungsmöglichkeiten.

Die Vorteile der bewährten modularen Simatic-S7-Controller und der PC-Technologie vereint das neue Automatisierungssystem AS mEC RTX. In lüfter- und festplattenloser S7-300-Aufbautechnik gehalten, wird es mit einschaltfertig vorinstalliertem Windows-Betriebssystem (Windows Embedded Standard) ausgeliefert.

Dieser Controller eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen Automatisieren, Visualisieren und Datenverarbeitung gleichermaßen gefragt sind bzw. für Applikationen im OEM-Umfeld, z.B. für die so genannten Package Units. Das Automatisierungssystem zeichnet sich besonders durch Flexibilität, Modularität und Skalierbarkeit aus. Zugleich fügt sich die Plattform einfach in Gesamtlösungen ein.

Auch bei den klassischen Automatisierungssystemen des Anbieters wurden Portfolio und Leistung ausgebaut. So erweitert nun der neue Mittelklasse-Controller AS 416H das Spektrum der hochverfügbaren Automatisierungssysteme. Gleichzeitig ist bei allen Controllern die Rechen- und Kommunikationsleistung gewachsen, was die Zahl der anschließbaren Ein- und Ausgabekanäle deutlich erhöht.

Dank des integrierten Ethernet-Anschlusses kann die Peripherie ohne zusätzliche Kommunikationsbaugruppen flexibel über Profibus oder Profinet angeschlossen werden. Sogar der kombinierte Einsatz beider Bussysteme ist möglich (siehe Interview im Kasten).

Ergänzendes zum Thema
 
Interview mit Tobias Koziol, Marketing Manager Industrial Automation Systems, Siemens

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