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Prozessleitsystem Simatic PCS 7

Zahlreiche Neuerungen im Prozessleitsystem Simatic PCS 7, Version 8.0

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Nahtloses Engineering

Schon bei der Anlagenplanung lässt sich mit dem Prozessleitsystem eine Produktivitätssteigerung erreichen: Die neue Version erlaubt ein durchgängiges Datenmanagement und damit einen integrierten Planungs-Workflow von der Prozessbeschreibung bis zum Automatisierungsprogramm. Ermöglicht wird das durch die nahtlose Zusammenarbeit zwischen den Softwaretools für das Engineering des Siemens-Prozessleitsystems und der Leitsystem-neutral arbeitenden Softwareplattform Comos.

Diese Softwarelösung verknüpft alle Bereiche des Engineerings sowie des Anlagenbetriebs ohne Systembrüche und erlaubt die Erstellung von R&I-Fließbildern, Signalflussplänen oder Verschaltungslisten auf einer objektorientierten, einheitlichen Datenbasis.

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Aus diesen Planungsdaten lassen sich ohne Datenneueingabe oder manuelle Konsistenz-Checks auf Knopfdruck komplette Hardware-Konfigurationen für Projekte mit PCS 7 erstellen – inklusive Automatisierungsfunktionen. Diese Integration von verfahrens- und automatisierungstechnischer Planung reduziert Zeit und Kosten bis zum Produktionsstart erheblich und sichert so entscheidende Wettbewerbsvorteile.

Aktuelle Anlagendokumentation

Auch eine stets aktuelle Anlagendokumentation kann hier einen wertvollen Beitrag leisten. Das integrierte Engineering mit Comos und PCS 7 erlaubt das Einspielen der Anlagenkonfiguration in die Planungsumgebung von Comos. Anlagenbetreiber müssen sich also künftig bei Modernisierungen, Anlagenerweiterungen etc. nicht mehr auf (evtl. nicht vertrauenswürdige) Vorgabedokumentationen verlassen, sondern können Entscheidungen anhand aktueller verfahrenstechnischer Planungsdaten treffen.

Die neue Systemversion stellt aber auch für andere Planungswerkzeuge neue Hilfsmittel bereit, die durch die Standardisierung von Schnittstellen zu effizienteren Planungs- und Projektierungsabläufen beitragen. Das Optionspaket Advanced Engineering System (AdvES) importiert Daten beliebiger Werkzeuge der Basis- und Detailplanung und erlaubt Massendatenbearbeitung.

Da Daten aus Planungswerkzeugen aufgrund ihrer Struktur bzw. Syntax nicht direkt in das Engineering-System des Leitsystems übertragen werden können, bietet das AdvES über so genannte Zuordnungskennungen die Möglichkeit der Standardisierung von Begriffen. Informationen aus Planungswerkzeugen wie technologische Hierarchien, Messstellen, Signale, Parameter etc. können über AdvES importiert werden. Mit AdvES lässt sich der Abstimmungsaufwand zwischen einzelnen Planungsschritten deutlich reduzieren: Die flexibel anpassbare, aber eindeutig festgelegte Schnittstelle inklusive automatischer Datenkonsistenz- und Plausibilitätsprüfung sorgt für hohe Datenqualität und vermeidet manuelle Doppeleingaben.

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