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Alter der Zielgruppen beeinflusst Bedeutung der Zusatzleistungen
Welche Zusatzleistungen für die Mitarbeiter attraktiv sind, unterscheidet sich zum Teil beträchtlich nach Altersgruppen. Mit Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zielen die Chemieunternehmen hauptsächlich auf die Zielgruppe der Unter-40-Jährigen ab. Auch privat nutzbare Dienstwagen werden eher für jüngere Mitarbeiter als attraktiv eingeschätzt. Für die Altersgruppe der 40- bis 60-Jährigen wird laut der Studie die Bedeutung von Health-Care-Angeboten zukünftig ebenso weiter steigen wie der Einsatz von Langzeitkonten.
Altersgruppenübergreifend führen die flexiblen Arbeitszeitmodelle die Liste der Einzelinstrumente an, die nach Einschätzung der Studienteilnehmer zukünftig an Bedeutung gewinnen werden. Sie kamen bei der Befragung auf Platz eins der Angebote, die künftig wichtiger werden, gefolgt von Fort- und Weiterbildungsangeboten und gesundheitsfördernden Maßnahmen.
Work-Life-Balance-Angebote werden immer wichtiger
„Die Studie hat gezeigt, dass gerade die Work-Life-Balance-Angebote in der Chemiebranche in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen werden“, sagt von Hülsen und ergänzt: „Weil diese aktuell noch nicht zu den Standard-Zusatzleistungen gehören, können sich die Unternehmen sowohl bei Tarifmitarbeitern als auch bei den außerbetrieblichen Arbeitnehmern durch die Einführung von Work-Life-Balance-Programmen oder deren Ausbau deutlich vom Wettbewerb absetzen. Ein Engagement in dieser Sache liegt auch deshalb nahe, weil die Attraktivität dieser Benefits für die Mitarbeiter hoch eingeschätzt wird.“
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