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Namur-Hauptsitzung 2019 Wie Sie Daten einer Anlage auslesen und zur Prozessoptimierung nutzen

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Als Sponsor der Namur-Hauptsitzung 2019 präsentiert Phoenix Contact unter dem Motto „Enhanced Connectivity for Smart Production“ industrietaugliche Umsetzungen rund ums Thema Namur Open Architecture (NOA). Wir verraten Ihnen, was Sie am 7./8. November in Bad Neuenahr im Detail erwartet.

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Durch die Transformation zum Lösungsanbieter stellt Phoenix Contact Anwendern eine ganzheitliche Unterstützung bei Projektvorhaben rund um die Digitalisierung ihrer Anlagen zur Verfügung.
Durch die Transformation zum Lösungsanbieter stellt Phoenix Contact Anwendern eine ganzheitliche Unterstützung bei Projektvorhaben rund um die Digitalisierung ihrer Anlagen zur Verfügung.
(Bild: Phoenix Contact)

Blomberg/Bad Neuenahr – In der Prozessindustrie machen Brownfield-Anlagen mit 90 Prozent immer noch den Löwenanteil aus. Diese Anlagen müssen oft noch mehrere Dekaden produzieren – und zwar rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Die bestehende Anlagenstruktur ist in der Regel historisch gewachsen, heterogen, komplex und folgt der klassischen Automatisierungspyramide. Ständig steigende Anforderungen nach hoher Sicherheit, Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit sowie größerer Effizienz fordern jedoch ein Mehr an Technologien, die sich nur schwer in die Bestandspyramide integrieren lassen.

Mit der Namur Open Architecture (NOA) hat der Anwenderverband Namur daher in den letzten beiden Jahren den Weg zur Verwendung neuer Technologien neben dem Leitsystem geebnet. In kurzer Zeit wurden unterschiedliche Use Cases prototypisch realisiert und so gezeigt, dass sich Mehrwertdienste einfach schaffen lassen, um die Anlagen effizienter und zuverlässiger zu betreiben. Als Sponsor der Namur-Hauptsitzung 2019 präsentiert Phoenix Contact industrietaugliche Umsetzungen dieser Use Cases.

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Die Referenten erläutern, wie sich vorhandene Daten einer Anlage einfach, sicher und rückwirkungsfrei auslesen lassen sowie für Zusatzdienste – wie eine vorausschauende Wartung – oder zur nachhaltigen Prozessoptimierung genutzt werden können. Dazu Roland Bent, CTO und Mitglied der Geschäftsführung von Phoenix Contact: „Seit seiner Gründung im Jahr 1923 beschäftigt sich Phoenix Contact mit Konnektivität. War damit lange Zeit der rein physikalische Anschluss der Geräte gemeint, verlangt der Markt heute deutlich mehr. Mit unserem technologischen Ansatz eines offenen, sicheren und skalierbaren Ecosystems wollen wir belegen, wie sich das NOA-Konzept von Offenheit, Flexibilität und agilen Lösungen in der Praxis mit den Kernthemen der Prozesstechnik – also Robustheit, Sicherheit und Zuverlässigkeit – verbinden lässt.“

Durch die Transformation zum Lösungsanbieter stellt Phoenix Contact Anwendern eine ganzheitliche Unterstützung bei Projektvorhaben rund um die Digitalisierung ihrer Anlagen zur Verfügung – in allen Phasen, von der Konzeptionierung über die Pilotierung bis zur Inbetriebnahme speziell im Brownfield.

Einfache Realisierung des NOA-Konzepts

Der Ansatz von Phoenix Contact beschreibt eine Möglichkeit einer einfachen Realisierung des NOA-Konzepts. Die zusätzlichen Informationen von neuen Low-Cost-Sensoren oder bereits existierenden Feldgeräten werden über den Seitenkanal einfach und sicher ausgelesen, unabhängig vom jeweils verwendeten Übertragungsprotokoll in einen Kontext gebracht, in einem Gateway „on the edge“ vorverarbeitet und dann den übergeordneten Ebenen – beispielsweise einer Cloud – zur Analyse und Prozessoptimierung bereitgestellt. Vorgefertigte Bausteine und Applikationen, die aus einem Online-Store direkt heruntergeladen werden können, erlauben ein vereinfachtes Engineering der dazugehörigen Asset-Monitoring-Anwendungen.

Phoenix Contact bietet neben dem Hauptvortrag am Donnerstagvormittag nachfolgend Workshops und Demonstratoren zu neuen Connectivity-Technologien wie MTP, APL, 5G oder dem Status von OPAF an, die ebenfalls im Bereich der Prozesssteuerungen Anwendung finden. Dabei werden Grundlagen für digitale Prozesse und Tools sowie neue Anwendungen und Services diskutiert.

Cloud & Co: So geht’s nach dem Hauptvortrag weiter

In ihren Koreferaten nach dem Hauptvortrag am Donnerstagvormittag wird die Namur interessante Aspekte zu neuen Topologien, Informationsgewinnung und Cloud-Systemen aufgreifen und die Sicht der Anwender darstellen. Am Nachmittag stellen die Namur-Arbeitskreise und kooperierende Partner ihre Themen wie z.B. Funktionale Sicherheit, Security, NOA, MTP, FDI, Verwaltungsschale, Logistik oder Ex-Schutz in diversen Workshops vor.

Der Freitag beginnt traditionell mit der Verleihung der Namur-Awards. Nach Beiträgen zu den Ergebnissen aus der Namur.smart-Datenbank und zur IT/OT-Konvergenz im Rahmen der Digitalisierung wird über die zukünftige strategische Ausrichtung der Namur berichtet. Letztes Fachreferat wird der Überleitungsvortrag zum Thema der nächsten Hauptsitzung sein.

Felix Hanisch, Vorstandsvorsitzender der Namur: „Phoenix Contact als Sponsor, Namur und das aktuelle Thema Enhanced Connectivity for Smart Production bilden ein ideales Gespann für eine interessante Namur-Hauptsitzung 2019, die einiges erwarten lässt. Die Veranstaltung ist wieder ein Muss für alle Interessierten der Automatisierungstechnik, aber auch für IT‘ler, die sich über aktuelle Entwicklungen auf dem Weg zur Digitalisierung informieren möchten.“

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