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„Das heißt, dass Sie bei gleichem Drehmoment eine völlig andere Vorspannkraft in Ihrer Schraubverbindung erzeugen, die dummerweise ein echtes Dichtigkeitsproblem im Flansch provoziert.“ Eine solche Vorgehensweise würdigen manche Sachverständige als grob fahrlässig, weiß Thomsen, der als Gutachter für Industrieunternehmen und Versicherungen in puncto Flanschverbindungen tätig ist.
Qualifikationen auf Aktualität hin überprüfen
Kampen empfiehlt Schulungsinteressenten zudem, bisherige Qualifikationen für Arbeiten in diesem sensiblen Sektor genau zu überprüfen: „Selbst wenn das Montagepersonal Ihres Betriebs erst kürzlich an einer Qualifizierung teilgenommen hat, bedeutet das leider nicht, dass diese Fortbildung bereits der jetzt gültigen Norm entspricht. Versichern Sie sich in Ihrem eigenen Interesse, dass Vorgaben und Anforderungen der aktuell vorliegenden Norm eingehalten werden“, mahnt er.
* * Der Autor arbeitet bei Atlas Copco Tools Central Europe, Kontakt: Tel. +49-201-21770
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