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Mit Blick auf die Einführung und Umsetzung der neuen Norm kooperiert Atlas Copco mit Lannewehr + Thomsen, die auf dem Sektor der Flanschverbindungen und Dichtungstechnik unter dem Markennamen Flangevalid aktiv sind. „Aus dieser Zusammenarbeit entstand ein deutlich breiter gewordenes Trainingsprogramm zur DIN EN 1591-4, einschließlich der umfangreichen Ausstattung zur Durchführung der praktischen Schulungen“, sagt Kampen. Was Anwender wissen müssen, vermittelt das „Seminar zum geprüften Verschraubungsmonteur gemäß DIN EN 1591-4“ von Atlas Copco Tools.
Flangevalid-Geschäftsführer Peter Thomsen beurteilt die gemeinsame Initiative, Industriekunden die Anpassung an die neue Norm so leicht wie möglich zu machen, sehr positiv: „Die Trainings der Akademie bieten alles aus einer Hand“, versichert der Experte. Von technischen Hintergründen über die Auswahl und den Umgang mit Verschraubungswerkzeugen und Dichtungselementen bis zur normgerechten Erstellung einer Flanschverbindung nach den Anforderungen der DIN EN 1591-4:2013 werde das gesamte Spektrum abgedeckt.
Kampen betont, dass dieses Portfolio praktisch allen Branchen offenstehe: „Flanschverbindungen kommen in der gesamten Prozessindustrie vor – in Raffinerien, bei Energieerzeugern oder Versorgungsunternehmen. Schulungsbedarf ergibt sich für nahezu alle Betriebe der Gewinnungs- und Verarbeitungswirtschaft.“ Die Aus- und Fortbildungstrainings starteten im zweiten Quartal 2014.
Klassische Montagefehler vermeiden
Um nur einen kleinen Vorgeschmack auf den Trainingsinhalt zu geben, beschreibt Thomsen exemplarisch einen klassischen Montagefehler, der als vermeintlich kleine Ursache großes Störfallpotenzial in sich birgt: Wer in einer Flanschverbindung aus Unwissenheit eine Halb-Zoll-Schraube – entspricht einer Weite von etwa 12,7 mm – gegen eine scheinbar gleich große metrische Schraube der Größe M12 ersetzt, verringert die Auflagefläche bereits um sechs Prozent.
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