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Dosieranlagenbau

Wie Dosieranlagen den Betrieb eines Kraftwerks unterstützen

| Autor / Redakteur: Andreas Fislage / Dr. Jörg Kempf

Teil einer Dosieranlage zur Kühlwasserkonditionierung: Über einen Befüllschrank (hinten) pumpt ein Tankfahrzeug Schwefelsäure von außerhalb des Gebäudes in den Lagerbehälter (rechts). Danach fördern zwei Dosierpumpen (links) die Chemikalie aus dem Behälter in einen statischen Mischer, wo sie mit Wasser vermischt wird. Von dort gelangt das Medium in das Kühlwasser. Klar erkennbar sind zwei Kieselgelfilter oben auf dem Bedienpodest.
Teil einer Dosieranlage zur Kühlwasserkonditionierung: Über einen Befüllschrank (hinten) pumpt ein Tankfahrzeug Schwefelsäure von außerhalb des Gebäudes in den Lagerbehälter (rechts). Danach fördern zwei Dosierpumpen (links) die Chemikalie aus dem Behälter in einen statischen Mischer, wo sie mit Wasser vermischt wird. Von dort gelangt das Medium in das Kühlwasser. Klar erkennbar sind zwei Kieselgelfilter oben auf dem Bedienpodest. (Bild: MPT)

Ob zur Konditionierung von Kessel- bzw. Kühlwasser oder zur Kondensatreinigung, in thermischen Kraftwerken ist die Bedeutung der Wasseraufbereitung nicht zu unterschätzen. Die dafür erforderlichen Chemikalien-Dosieranlagen müssen genau wie das Kraftwerk individuell konstruiert sein.

Die klimatischen Bedingungen und auch die Art der Energieerzeugung haben Einfluss darauf, wie ein Kraftwerk konstruiert ist. Auch Faktoren wie der Grad der Erdbebengefährdung und technologische Weiterentwicklungen spielen eine Rolle. So kommt es, dass kaum ein Kraftwerk einem anderen gleicht – mit der Folge, dass die dort verbauten verfahrenstechnischen Anlagen präzise spezifiziert werden müssen.

Das trifft auch auf die Chemikalien-Dosieranlagen zu. Thermische Kraftwerke bedürfen einer gut funktionierenden Kühl- und Kesselwasserkonditionierung. Für Dosieranlagen gibt es immer einen Spagat zwischen Standardisierung einerseits und individuellen Projektspezifikationen andererseits.

Eine stoßweise oder gar fortlaufende Dosierung von konditionierenden Chemikalien ist nötig, um unterschiedlichen Systemen eines Kraftwerks bestmögliche Betriebsbedingungen zu gewährleisten. Eine Chemikalien-Dosieranlage schafft Abhilfe – mit punktgenauer Einbringung des Mediums, meistens im Automatikbetrieb, werden Rohstoff- und Energieressourcen sowie die Umwelt geschont.

Kesselwasseraufbereitung

Um einen fehlerfreien Kraftwerksbetrieb ohne Beeinträchtigung durch Ablagerungen und/oder Korrosion in den Anlagen und an Komponenten des Wasser-Dampf-Kreislaufs sicherzustellen, muss eine Mindestqualität von Wasser und Dampf eingehalten werden. Entsprechende Festlegungen, wie die VGB-Richtlinie für den Kraftwerks-Betrieb, definieren solche Anforderungen, um Funktionsfähigkeit, Betriebsbereitschaft und Standzeit des Kraftwerks aufrechtzuerhalten. Erreicht wird dies durch Speisewasser ohne Salz, eine Alkalisierung von Wasser und Dampf sowie die Kondensat-Reinigungsanlage.

Wie die Kesselwasseraufbereitung im Detail funktioniert und welche Rolle dabei der Dosiertechnik zukommt – einfach weiterlesen.

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