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Kühlwasserkonditionierung
Je nach Herkunft enthält Wasser gelöste und ungelöste Stoffe in unterschiedlichen Mengen. Bei den gelösten Stoffen im Rohwasser geht es vor allem um Chloride, Sulfate, Bikarbonate, Nitrate und Phosphate von Alkali und Erdalkalimetallen. Vor allem bei höheren Temperaturen können in Wasser enthaltene Schwebstoffe und gelöste Stoffe komplexe physikalische und chemische Reaktionen in Wärmetauschern hervorrufen, beispielsweise Ablagerungen oder Kristallbildung, wenn das Löslichkeitsprodukt überschritten ist.
Ablagerungen im Hauptkühlsystem werden durch Verringerung der Alkalität vermieden, indem dem Kühlturmzusatzwasser Kohlenstoff entzogen wird. Dies erfolgt durch eine Schwefelsäurezufuhr. Härtestabilisatoren verhindern die Abscheidung der verbleibenden Härte bildenden Ionen. Sie werden auf der Oberfläche von Kalziumkarbonat-Kristallen absorbiert und verhindern somit weiteres kristallines Wachstum. Um Biofouling im Umlaufkühlsystem unter Kontrolle zu halten, wird meistens Natriumhypochlorit zu dosiert.
Fakt ist: Dosierstationen für die Kühlwasserkonditionierung müssen relativ stark projektspezifisch ausgelegt sein. Dies zeigt die Erfahrung immer wieder.
Komplette Ausführung
Auch an der Abwicklung dosiertechnischer Projekte geht der zunehmende Kosten- und Zeitdruck nicht spurlos vorbei. Der fließende Übergang der einzelnen Projektphasen stellt eine weitere Herausforderung dar.
Von entscheidender Bedeutung ist es daher, mit einem Partner zusammenzuarbeiten, der die gesamte Wertschöpfungskette anbietet – angefangen bei der Beratung und Konstruktion über die Fertigung bis hin zur Betreuung auf der Baustelle und im laufenden Betrieb. Wird das Anlagenprojekt über sämtliche Phasen hinweg über einen einzigen Vertragspartner abgewickelt, fällt die Bilanz hinsichtlich Qualität und Kosten erheblich positiver aus.
* Der Autor ist Technischer Redakteur bei MPT Meß- und Prozeßtechnik, Rodgau.
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