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Auf die Expertise der Experten vertrauen
Auch Bilfinger Maintenance zeigte in Frankfurt, wie Anwender mithilfe von PAT effektiv Kosten einsparen können. Das Unternehmen bietet Leistungen für den gesamten Lebenszyklus von Industrieanlagen an – von der Errichtung über Instandhaltung und Turnaround, Modifikationen und Erweiterung bis hin zu Rückbau und Umnutzung.
Tipp: Lesen Sie ein Interview mit Dr. Thomas Steckenreiter, Leiter Operation Support & Safety bei Bayer Technology Services zum Thema PAT:
„Die moderne Prozessanalysenmesstechnik dient im Wesentlichen der automatisierten Bestimmung von Stoffkonzentrationen und Prozesszuständen“, erläutert Dr. Stefan Stieler, Leiter MSR- und Analysentechnik bei Bilfinger Maintenance. Im Gegensatz zu aufwändigen und kostenintensiven Laboranalysen wird dabei die zu messende Probe vollautomatisch analysiert. Die Verfahren reichen heute von einfachen Messeinrichtungen über ausgereifte optische, chromatografische, spektroskopische und magnetische Verfahren bis hin zu komplexer Analytik mit aufwändiger Probenaufbereitung.
Rund 50 Großkunden aus Chemie, Pharma und Energiewirtschaft vertrauen inzwischen bei der Planung neuer PAT-Systeme auf die Expertise von Bilfinger Maintenance. „Die Instandhaltung von PAT-Systemen gilt zwar immer noch vielfach als aufwändig. Hierbei wird jedoch oftmals übersehen, dass Laboranalysen ab etwa einer Analyse pro Tag teurer sind“, sagt Dr. Stieler. „Wir betreuen mehrere Tausend Analysenmessstellen unserer Kunden und verfügen über innovative Instandhaltungskonzepte wie beispielsweise das Bilfinger Maintenance Concept. Dies spart unseren Kunden einen erheblichen Instandhaltungsaufwand.“
Selbst große Datenmengen einfach handeln
So kann sich die Anbindung von Messsystemen, wie Massen- oder NIR-Spektrometer, schwierig gestalten. Nur eine Problematik dabei ist es, die großen Datenmengen zu verarbeiten. Diese enthalten meist mehrdimensionale Variablen, so genannte multivariate Daten, die z.B. in einem chemometrischen Modell eines Prozesses verarbeitet werden. Bei dem FT-NIR-Online-Reaktionsmonitor von ABB werden über das „ADI-Connect“ multivariate Daten in ein chemometrisches Modell eingespeist und von dort an das übergeordnete Leitsystem geleitet. Die Analysatordaten werden in dem Modell verarbeitet und erlauben z.B. einen Vergleich mit einem optimalen Produktionsverlauf.
Wie ABB die Komplexität des PAT-Prozesses verringert, erfahren Sie auf der nächsten Seite.
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