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PAT – Prozessanalysentechnik Wie die Prozessanalysentechnik den Nimbus des Komplizierten abschüttelt

| Autor/ Redakteur: Sabine Mühlenkamp / Dr. Jörg Kempf

Bei der Prozessanalysentechnik (PAT) entscheidet nicht nur das Gerät allein, sondern vor allem die Erfahrung und das Prozesswissen. Dies hat der Technik den Ruf eingebracht, dass sie kompliziert ist. Doch die Zeiten haben sich geändert, wie man auch auf der diesjährigen Achema, wo PAT eines der drei Fokus-Themen war, in Erfahrung bringen konnte. Wir haben uns für Sie umgeschaut.

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PAT ist kompliziert? Inzwischen arbeitet eine ganze Reihe an Unternehmen und Forschungseinrichtungen daran, diese Technologie so einfach wie möglich für den Anwender zu gestalten.
PAT ist kompliziert? Inzwischen arbeitet eine ganze Reihe an Unternehmen und Forschungseinrichtungen daran, diese Technologie so einfach wie möglich für den Anwender zu gestalten.
(Bild: © VRD - Fotolia)

Längst haben sich Laboranalysetechniken im Produktionsprozess etabliert. Dazu gehören chromatographische und spektroskopische Techniken wie Gaschromatographie (GC) oder Nahinfrarot (NIR)- und UV/VIS-Spektroskopie, aber auch die Massenspektrometrie, Ultraschalltechniken oder Online-Partikelmessungen. Dabei dienen diese PAT (Prozessanalysentechnik)-Messstellen häufig der Analyse und Kontrolle von verfahrenstechnischen Prozessen, sei es im Abwasserbereich, bei der Überwachung von Verbrennungsprozessen oder im Explosionsschutz.

Allerdings gehen auch immer mehr Unternehmen dazu über, diese Technologien einzusetzen, um die Ausbeute zu erhöhen oder auch eine höhere Qualität der Endprodukte zu erreichen. Auf der diesjährigen Achema bekam das Thema noch einmal einen gewaltigen Schub, indem es als Zukunftsthema ausgewiesen wurde.

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Um dem Thema mehr Aufmerksamkeit zu geben, hat Metrohm z.B. einen neuen Markennamen für die Prozessanalyse geschaffen. Unter dem Namen Metrohm Process Analytics werden die bisher bekannten Prozessanalysatoren von Metrohm-Applikon und die Spektrometer für die Prozessanalytik von Metrohm NIR Systems auf den Markt gebracht.

„Mit den spektroskopischen Prozessanalysensystemen lassen sich eine Vielzahl von Probentypen messen, wie Granulate, Pulver, Flüssigkeiten, Schlämme oder opaleszierende Substanzen“, so Gerhard Kirner, Metrohm Prozessanalytik. „Diese Geräte können schnelle zerstörungsfreie Analysen von pharmazeutischen, chemischen und petrochemischen Produkten durchführen. Durch die Anbringung direkt im Prozess (nicht-invasiv und nicht-destruktiv) sind Analysenergebnisse in Echtzeit während des Prozesses erhältlich und bieten somit den Vorteil, die Prozesse optimal zu regeln und steuern.“

Entscheidend sind dabei aber nicht nur die Geräte. „Wir bieten mit unserem Wissen und unserer Erfahrung nicht nur Analysatoren an, sondern komplette Lösungen für den Anwender“, berichtet Kirner. Erst die Kombination hilft, die Effizienz von Prozessen zu erhöhen und gleichzeitig die laufenden Kosten zu senken. Gemeinsam erarbeitet Metrohm eine Lösung, die die Anforderungen des Kunden optimal erfüllt. Applikationsspezialisten unterstützen die Kunden über den gesamten Lebenszyklus ihres Metrohm Instruments – von der Methodenentwicklung über das Troubleshooting bis zur Prozessoptimierung“.

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