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Impfstoffproduktion Teil 3 Wer tritt Emil von Behrings Erbe an?

Autor: Anke Geipel-Kern

Wie deutsche Pharma- und Biotechparks von der Produktion der Corona-Impfstoffe profitieren: Seit Biontech in den Behringwerken in Marburg seinen neuen Covid-19-Impfstoff Cormirnaty herstellt, ruhen große Hoffnungen auf dem traditionsreichen Standort. Aber auch andere deutsche Biotech-Standorte bringen sich in Stellung. Momentan wetteifern Marburg und Dessau um die Spitzenposition.

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Blick in die Marburger Biontech-Produktionsanlagen. Hier wird der mRNA-Wirkstoff synthetisiert.
Blick in die Marburger Biontech-Produktionsanlagen. Hier wird der mRNA-Wirkstoff synthetisiert.
(Bild: Biontech)

Deutschland kann Impfstoffforschung, das zeigt der schnelle Erfolg des Biontech-Impfstoffes. Doch wie sieht es mit der Impfstoffproduktion aus? Kann Deutschland an die alten Zeiten anknüpfen, als Emil von Behring den Medizin-Nobelpreis bekam und die Welt mit Diphterie- und Tetanusseren belieferte?

Pharmaexperten halten das durchaus für möglich. Deutschland verfüge über eine enge Vernetzung von Wissenschaft und Industrie sowie eine leistungsfähige Infrastruktur von Logistikern, Anlagenbauern, Komponentenherstellern und hochspezialisierten Dienstleistern, sagt Peter Michael Weimar, Geschäftsführer von Pharmaserv, dem Betreiber der Behringwerke in Marburg.

Über den Autor

 Anke Geipel-Kern

Anke Geipel-Kern

Leitende Redakteurin PROCESS/Stellvertretende Chefredakteurin PharmaTEC, PROCESS - Chemie | Pharma | Verfahrenstechnik