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China Market Insider Wasserstoff in Chinas Chemieindustrie – eine Bestandsaufnahme

Autor / Redakteur: Henrik Bork / Wolfgang Ernhofer

Die chemische Industrie in China, besonders die großen Staatsbetriebe, setzen immer stärker auf Wasserstoff. Die größten Player, Sinopec, Sinochem und Petrochina, bauen gerade gemeinsam mit staatlichen Energiekonzernen neue Wertschöpfungsketten auf, in deren Zentrum der klimafreundlichere Energieträger steht.

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Mit dem Format „China Market Insider“ berichtet PROCESS regelmäßig über den chinesischen Chemie- und Pharmamarkt.
Mit dem Format „China Market Insider“ berichtet PROCESS regelmäßig über den chinesischen Chemie- und Pharmamarkt.
(Bild: ©sezerozger - stock.adobe.com)

Peking/China – Die Wasserstoff-Gesamtkapazität in der Volksrepublik wird derzeit auf 25 Millionen Jahrestonnen geschätzt. Eine Bestandsaufnahme zum jetzigen Zeitpunkt zeigt das Bild eines gerade erwachenden Riesen. China ist bereits das Land mit der weltweit größten industriellen Wasserstoffproduktion.

Bei der größten Chemieproduktion der Welt fällt viel Wasserstoff als Nebenprodukt an. Als Energieträger allerdings spielt der Wasserstoff momentan noch eine Nebenrolle. Weniger als ein Prozent beträgt sein Anteil am nationalen Energiemix. Genau das aber soll sich nun ändern. Bis 2050 soll dieser Anteil auf zehn Prozent gesteigert werden, heißt es in Dokumenten der Zentralplaner in Peking. Dazu wird viel neue Produktionskapazität gebaut werden müssen, verbunden mit den dazugehörigen Lager- und Transportketten.