Spaltrohrmotorpumpe Warum eine neue Spaltrohrmotorpumpen-Baureihe ein Ausrufezeichen setzt

Autor / Redakteur: Dipl.-Ing. Sabine Mühlenkamp / Dr. Jörg Kempf

Was kommt heraus, wenn ein leistungsstarker Motor mit einer höchst effizienten Hydraulik kombiniert wird? Die neue Spaltrohrmotorpumpen-Baureihe Ecochem Non-Seal hat pünktlich zur Achema in der Pumpenbranche ein Ausrufezeichen gesetzt. Dabei punktet sie mit Sicherheit und flexiblen Fahrweisen.

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Die neue Spaltrohrmotorpumpen-Baureihe Ecochem Non-Seal – Die Variante HP wurde für besonders leicht verdampfende Medien entwickelt, z.B. Ammoniak.
Die neue Spaltrohrmotorpumpen-Baureihe Ecochem Non-Seal – Die Variante HP wurde für besonders leicht verdampfende Medien entwickelt, z.B. Ammoniak.
(Bild: KSB)

Mit einer neuen Spaltrohrmotorpumpen-Baureihe setzt KSB bei der Überarbeitung seiner Chemiepumpenbaureihen einen besonderen Schlusspunkt. Nach Einführung der Mega CPK zur Achema 2012 und der erfolgreichen Markteinführung der Magnochem im vergangenen Jahr hat der Pumpenhersteller auf der diesjährigen Achema die Ecochem Non-Seal präsentiert.

Bereits seit 2008 besteht auf dem Gebiet der Spaltrohrmotorpumpen eine enge Zusammenarbeit zwischen dem japanischen Unternehmen Nikkiso und KSB. „Wir haben die leistungsstarken Motoren mit der Hydraulik der Mega CPK kombiniert. Der Anwender profitiert also in vielfacher Hinsicht von der Zusammenarbeit, etwa beim Aspekt der Sicherheit, aber auch dem feinen Raster bei den Baugrößen und dem hohen Wirkungsgrad“, so Dr. Nobert Kastrup, Leiter Produktentwicklung, KSB.

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Die neue Spaltrohrmotorpumpe wird zum Fördern von aggressiven, feuergefährlichen, explosiven, giftigen, leicht flüchtigen oder kostbaren Flüssigkeiten in der chemischen und petrochemischen Industrie sowie in der Umwelt- und Industrietechnik im Temperaturbereich bis 400 °C eingesetzt – überall dort, wo eine extrem hohe Betriebssicherheit gefordert ist.

Um möglichst viele Anwendungsfälle abzudecken, gibt es die neue Baureihe in vier Fahrweisen: Die Standard-Variante HN deckt den Großteil der Anwendungen ab. Dabei sollte man sich von dem Begriff „Standard“ nicht täuschen lassen. „Damit meinen wir gefährliche, brennbare Medien, wie Flusssäure oder karzinogene Stoffe sowie andere Produkte, bei denen eine Doppeldichtung bei konventionellen Chemienormpumpen nötig ist“, beschreibt Kastrup den scheinbar typischen Einsatzfall.

Die Variante HN ist für Temperaturen bis 180 °C geeignet und bietet im Hinblick auf den Total Cost Ownership-Wert (TCO) einen echten Mehrwert für die Anwender. Dies wird vor allem durch den hohen Gesamtwirkungsgrad – sowohl aus Hydraulik- als auch aus Motorsicht – erreicht. So profitiert die Ecochem Non-Seal von den Entwicklungen der Mega CPK, bei der die Hydraulik und damit der Wirkungsgrad optimiert wurden: Gegenüber Vorgängermodellen wurde der Wirkungsgrad um 19 % gesteigert. Viele Anwender können auch eine kleinere Baugröße wählen, um so die Investitionskosten zu senken. Ähnliches erwartet die Anwender bei der neuen Ecochem Non-Seal-Baureihe, da die Hydraulik der Mega CPK im Wesentlichen übertragen wurde.

Richtig interessant wird es für Pumpenentwickler Kastrup bei Einsätzen außerhalb des Standardbereichs. Weiterlesen ...

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