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Kreiselpumpen für die Galvanotechnik

Warum die richtige Auslegung von Kreiselpumpen in der Galvanotechnik so wichtig ist

| Autor / Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Christian Vogt / Dr. Jörg Kempf

In der Galvanotechnik müssen die teilweise aggressiven Medien während der Produktion ständig umgewälzt werden – ein Fall für Kreiselpumpen.
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In der Galvanotechnik müssen die teilweise aggressiven Medien während der Produktion ständig umgewälzt werden – ein Fall für Kreiselpumpen. (Bild: Sondermann)

Durch galvanische Beschichtungen lassen sich vielfältige Oberflächeneigenschaften wie Korrosions- und Verschleißschutz erzielen. Um reproduzierbare Arbeitsabläufe zu schaffen, geht der Trend dabei zu einer vollautomatischen, protokollierten Prozesssteuerung. Eine besondere Bedeutung kommt insbesondere der Qualitätsüberwachung bzw. -prüfung zu. Eine der Ursachen für Betriebsunterbrechungen kann eine ungenaue oder fehlerhafte Kreiselpumpen-Auslegung sein.

Als Galvanik-Lohnunternehmen bietet die Primus Oberflächentechnik verschiedene Verfahren an, beispielsweise Eloxal, Hart-Eloxal, Chemisch Nickel und Chemisch Nickel für optische Funktionsflächen. In den Galvanik-Bädern kommt es darauf an, die teilweise aggressiven Medien ständig umzuwälzen, um auf diese Weise die gewünschte Homogenität und Temperatur zu erzielen.

Diese Aufgabe übernehmen Kreiselpumpen. Sie sind wichtige Komponenten innerhalb der Anlage. Bei einem Kreiselpumpenausfall beispielsweise im Eloxalbad können Bauteile nicht mehr gleichmäßig gekühlt werden und „verbrennen“, d.h. neben dem Produktionsausfall wird auch teurer Ausschuss produziert. Beim Ausfall von Filterpumpen steigt die Schmutzfracht im Bad, wodurch ebenfalls die Qualitätsanforderungen an die Oberflächenbeschichtung nicht mehr erfüllt werden.

Die beschriebenen Probleme mit der eingesetzten Pumpentechnik führten bei Primus zu Produktionsunterbrechungen. Wartungsarbeiten an der Anlagentechnik führten nicht zum gewünschten Erfolg. Um nicht ständig nur „Kosmetik“ zu betreiben, sondern das Übel an der Wurzel zu packen, entschloss man sich von Seiten der Geschäftsleitung, einen Pumpenhersteller um Rat zu fragen. Diese Aufgabe wurde der Sondermann Pumpen + Filter aus Köln übertragen.

Von der Analyse zur Lösung

Sondermann führte zeitnah eine Analyse der Ausgangssituation durch. Dabei wurden Mängel in der Anlagenplanung festgestellt. Die bis dato eingesetzten Kreiselpumpen waren aus Edelstahl gefertigt und verfügten über eine Gleitringdichtung, waren damit nicht resistent gegen die teilweise aggressiven Medien. Das führte zu Korrosion, Lochfraß und Ausfall.

Die vor Ort angetroffene Verrohrung konnte keinen optimalen Arbeitsablauf sicherstellen, insbesondere im Bezug auf die Dimensionierung. Die Saugleitungen zu den Pumpen waren zu lang und die Strömungsverhältnisse damit nicht optimal. Dies ergab Kavitationsprobleme, die nicht nur zu einer hohen Lärmbelästigung, sondern auch zu Pumpenausfällen führten.

Ein häufig anzutreffender Fehler sind zu groß dimensionierte Kreiselpumpen. Mehr auf der nächsten Seite.

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