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China Market Insider Warum China auf Megafusionen setzt

| Autor / Redakteur: Henrik Bork / Wolfgang Ernhofer

Mega-Merger in der chemischen Industrie sind international aus der Mode geraten. Nur China widersetzt sich diesem Trend. Gerade wird dort wieder an der Fusion der zwei Giganten Sinochem und Chemchina gearbeitet. Warum?

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Mit dem Format „China Market Insider“ berichtet PROCESS regelmäßig über den chinesischen Chemie- und Pharmamarkt.
Mit dem Format „China Market Insider“ berichtet PROCESS regelmäßig über den chinesischen Chemie- und Pharmamarkt.
(Bild: ©sezerozger - stock.adobe.com)

Peking/China – Ein möglicher Zusammenschluss von Sinochem und Chemchina, der Angaben von Insidern zufolge in diesem Jahr stattfinden könnte, würde einen gigantischen Chemiekonzern mit Einnahmen von mehr als einer Billion chinesischer Yuan (mehr als 120 Milliarden Euro) aus der Taufe heben. Die zu erwartende Marktkapitalisierung wäre dann ungefähr so groß wie die von BASF, Dow und Air Liquide zusammen.

Warum also? Westliche und chinesische Chemiekonzerne seien unterschiedlichen Kräften ausgesetzt, zielten aber übereinstimmend auf die Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit, heißt es in einer Analyse aus chinesischer Perspektive. Bei den Geschäftsfeldern von Chemchina und Sinochem gebe es objektiv gesehen große Überschneidungen, hat PROCESS (China) beobachtet.