Neue Monomer-Anlage Wacker baut neue Monomerfertigung in Burghausen

Redakteur: Dominik Stephan

Wacker erweitert den Standort Burghausen um eine Sondermonomerfertigung mit 3.800 Tonnen Jahreskapazität. Damit will das Unternehmen seine Position als führender Dispersionspulver-Hersteller ausbauen und die steigende Nachfrage nach polymeren Bindemitteln bedienen.

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Neue Sondermonomeranlage im Wacker-Werk in Burghausen: Sondermonomere sind wichtige Rohstoffe für die Herstellung spezieller Dispersionspulver.
Neue Sondermonomeranlage im Wacker-Werk in Burghausen: Sondermonomere sind wichtige Rohstoffe für die Herstellung spezieller Dispersionspulver.
(Bild: Georg Willmerdinger/Wacker Chemie)

Burghausen – Die Wacker Chemie errichtet gegenwärtig an ihrem Standort Burghausen eine neue Anlage für Sondermonomere mit einer Jahreskapazität von 3.800 Tonnen. Der Konzern hat dafür Investitionen von rund acht Millionen Euro vorgesehen. Die Sondermonomere Neodecansäurevinylester und Vinyllaurat sind wichtige Rohstoffe für die Herstellung spezieller Dispersionspulver. Die neue Anlage wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2015 in Betrieb gehen.

Wacker will auf diese Weise die global steigende Nachfrage nach seinen Dispersionspulvern begleiten, die von weltweiten Trends wie Urbanisierung, Renovierung und Energieeffizienz angekurbelt wird. Mit dem Bau der neuen Sondermonomeranlage schafft der Münchner Chemiekonzern die notwendigen Kapazitäten, um die Versorgung mit wichtigen Rohstoffen zur Herstellung der Pulver am Standort Burghausen eigenständig und langfristig zu sichern. Die Sondermonomere Neodecansäurevinylester und Vinyllaurat verleihen Dispersionspulvern besondere Eigenschaften wie zum Beispiel Hydrophobie.

Versorgungssicherheit gesteigert

„Der Bau der neuen Anlage für Sondermonomere ist ein wichtiger strategischer Schritt“, erklärte Christoph Riemer, Leiter des Dispersionspulvergeschäfts bei Wacker Polymers. „Sie macht uns unabhängiger von Preisschwankungen an den Rohstoffmärkten und steigert unsere Versorgungssicherheit in Zeiten hoher Nachfrage. Zudem stärken wir damit die Spezialprodukte in unserem Dispersionspulver-Portfolio.“

„In der neuen Anlage kommt ein von Wacker eigens entwickeltes und patentiertes Verfahren zum Einsatz. So entsprechen wir dem neuesten Stand der Technik und stärken unsere Markt- und Kostenposition nachhaltig“, sagte Bors C. Abele, Leiter des Acetyls-Geschäfts.

Chemie für die Baustelle

Bereits seit 1957 produziert Wacker im oberbayerischen Burghausen Dispersionspulver als Bindemittelzusatz für Trockenmörtelmischungen und ist heute weltweiter Marktführer auf diesem Gebiet. Dispersionspulver der Marke Vinnapas werden in verschiedenen Bauanwendungen wie Fliesenklebern, Selbstverlaufsmassen, Putzen, Reparaturmörteln, Wärmedämmverbundsys-temen oder wasserabdichtenden zementären Dichtungsschlämmen verwendet.

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