Achema Pulse Virtuelles Branchentreffen der Prozessindustrie zieht positive Bilanz

Redakteur: Alexander Stark

Zwei geballte Tage lang präsentierte die Achema Pulse im Online-Format ein umfassendes Programm, das sich auf die Fahnen geschrieben hat, sämtliche Themen der Chemie- und Prozessindustrie abzudecken. Die Aufzeichnungen der Gespräche und Präsentationen können noch bis zum 30. Juni 2021 auf der Plattform abgerufen werden.

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Mit der Premiere der Achema Pulse hat der Veranstalter sein Portfolio um ein virtuelles Format erweitert.
Mit der Premiere der Achema Pulse hat der Veranstalter sein Portfolio um ein virtuelles Format erweitert.
(Bild: Achema)

Frankfurt am Main – Mit den Live-Tagen am 15. und 16. Juni bot die Achema Pulse der weltweiten Prozessindustrie ein vielseitiges Programm, mit Themen aus der Chemie- und Pharmabranche.

Wer bis 30. Juni noch möglichst viele Inhalte anschauen möchte, wird sich beeilen müssen: Rund 300 Stunden an Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Produktpräsentationen und Interviews sind an den zwei Tagen entstanden. Die Themenvielfalt überstieg dabei sogar die ursprünglichen Erwartungen der Veranstalter: „960 Aussteller haben sich mit uns auf den Weg in die digitale Welt gemacht, und viele von ihnen haben ein umfangreiches eigenes Programm gestaltet“, sagt Dr. Björn Mathes, Achema Geschäftsführer der Dechema Ausstellungsgesellschaft und Projektleiter der Achema Pulse. „Damit wird die Achema Pulse ihrem Anspruch als „digitaler Leitevent“ für die weltweite Prozessindustrie gerecht. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir das unserer Achema-Community anbieten können.“ Bewusst haben die Organisatoren nicht nur auf zwei Veranstaltungstage gesetzt, sondern die Plattform für einen ganzen Monat geöffnet. So können Teilnehmer Ideen, die sie bei den Live-Tagen bekommen haben, bis zum 30. Juni mit den richtigen Ansprechpartnern weiter diskutieren, ihr Netzwerk ausbauen, verpasste Vorträge nachhören und sich in Ruhe mit dem enormen Informationsangebot beschäftigen.

Rund um den Globus

Sowohl Aussteller wie Organisatoren nutzten bei den Live-Tagen die Vorteile der digitalen Umgebung: Sprecher von Kalifornien bis Singapur kamen auf den virtuellen Bühnen zu Wort, viele CEOs und hochrangige Entscheidungsträger standen für Diskussionsrunden und Interviews zur Verfügung und teilten ihre Sicht auf die Themen, die die Branchen derzeit bewegen. Bei den Live-Demos zum Labor der Zukunft oder der Gasleckage waren die Zuschauer hautnah dabei und konnten den Vorführenden sprichwörtlich über die Schulter schauen. Mit Vorträgen und Workshops in den Morgen- und Abendstunden hatten die Aussteller zudem die Möglichkeit, mit ihren außereuropäischen Kunden ins Gespräch kommen.

Mit Ausstellern aus 38 und Teilnehmern aus rund 120 Ländern erreicht die Achema Pulse eine hohe Internationalität. Neben Stammausstellern nutzen Unternehmen aus aller Welt außerdem die Gelegenheit, niedrigschwellig erste Erfahrungen in der Community zu sammeln. „Wir denken, dass wir viele von ihnen auch auf der Achema im April 2022 wiedersehen“, sagt Dr. Thomas Scheuring, Geschäftsführer der Dechema Ausstellungsgesellschaft. „Generell beobachten wir einen steigenden Buchungseingang für die Achema, der uns auf unserem Weg bestätigt.“ So wird die Achema 2022 digitale Elemente beinhalten, vor allem aber das bieten, was die Branche nun lange vermisst hat: Die Möglichkeit, Technik mit allen Sinnen zu erleben und persönlich in den Austausch zu treten. Wie wichtig Letzteres ist, zeigten die glücklichen Gesichter der Sprecher, die vor Ort auf den Live-Bühnen zu Gast waren. Sie waren unisono davon begeistert , unmittelbar ins Gespräch kommen zu können.

Mit der Premiere der Achema Pulse hat der Veranstalter sein Portfolio um ein Format erweitert, das der weltweiten Prozessindustrie auch zukünftig den Austausch zwischen Messeterminen erleichtern soll. „Virtuelle Veranstaltungen haben ihre eigenen Stärken, genauso, wie Präsenzmessen Elemente haben, die sich nicht ersetzen lassen“, sagt Björn Mathes. „Wir wollen das Beste aus beiden Welten kombinieren. Eine Achema bleibt ein Erlebnis, das virtuell nicht nachzustellen ist. Für den Austausch davor, danach und dazwischen bieten digitale Formate nicht nur eine hervorragende Ergänzung, sondern bringen ihre ganz eigenen Stärken ins Spiel. Deshalb werden wir auch zukünftig alles daran setzen, unsere Community bestmöglich zu unterstützen.“

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