Suchen

Milch-Separatoren

Verlängerte Entleerungszyklen für Milch-Separatoren

| Redakteur: Gabriele Ilg

Auf das Protein im Feststoff konzentriert sich das Proplus-Verfahren von GEA Westfalia Separator Process. Dieser Ansatz bringt Molkereien neben der hohen Trennschärfe zusätzliche Magermilchmenge und damit einen höheren Ertrag.

Firmen zum Thema

Verlängerte Entleerungszyklen für Milch-Separatoren
Verlängerte Entleerungszyklen für Milch-Separatoren
( Bild: GEA Westfalia )

Bildergalerie

Üblicherweise entleeren Milch-Separatoren alle 20 bis 30 Minuten und schießen dann ein Gemisch aus Proteinen und Nicht-Milch-Bestandteilen aus. Durch eine bestimmte Fluidmechanik gelang es dem Unternehmen die Häufigkeit der Entleerungen und damit den potenziellen Verlust von wertvollem Eiweiß zu reduzieren.

Die Entleerungsintervalle verlängern sich um das Doppelte bis Dreifache, was wiederum Wassereinsparungen und eine Verringerung der Abwasserkosten zur Folge hat. Durch die verlängerten Entleerungszyklen wirkt außerdem weniger mechanischer Stress auf die Maschine ein, was tendenziell die Verfügbarkeit erhöht.

Der entscheidende Wertschöpfungsfaktor aber bleibt die Erhöhung des Proteinanteils in der Magermilch und damit die Erzielung von Zusatzerlösen ohne Aufstockung der Milchkapazität. Den Anwendern stehen zwei Wege offen, um von dem Gerät bei Milchentrahmung und Milchentkeimung zu profitieren.

Durch die Neuinstallation eines Separators mit bereits integriertem Proplus-System oder durch die modulare Konstruktion ist es möglich, das System bei bereits in Betrieb befindlichen Separatoren gezielt nachzurüsten.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 313177)