Wege aus der Stagnation VCI-Studie „Deutschland 2045“ fordert mutige Weichenstellungen

Quelle: Pressemitteilung VCI 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Wie kann der Industriestandort Deutschland wieder an Dynamik gewinnen? Die VCI-Studie „Deutschland 2045“ entwirft fünf Zukunftsszenarien und leitet daraus zentrale Empfehlungen für die Industriepolitik ab.

Mit der Studie „Deutschland 2045“ skizziert der VCI mögliche Zukunftspfade für die Chemie-, Pharma- und Biotechindustrie.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Mit der Studie „Deutschland 2045“ skizziert der VCI mögliche Zukunftspfade für die Chemie-, Pharma- und Biotechindustrie.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Eine neue Studie des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) zur Zukunft der Chemie-, Pharma- und Biotechbranche macht deutlich: Ohne entschlossene Reformen droht der Industriestandort Deutschland weiter an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren. Die vom Foresight-Team Evonik Industries erarbeitete Studie „Deutschland 2045“ entwirft fünf mögliche Szenarien für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung des heimischen Industriestandortes – und unterstreicht die Rolle der Branche dabei.

Auf dieser Grundlage hat der VCI gemeinsam mit seinen Mitgliedsunternehmen zehn übergreifende industriepolitische Empfehlungen formuliert. Sie betreffen sowohl kurzfristige Maßnahmen zur Stärkung des Standorts als auch langfristige Rahmenbedingungen für Innovation, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit. Dazu zählen nach Angaben des Verbands unter anderem wettbewerbsfähige Energiepreise, weniger Bürokratie und eine strategische Förderung neuer Wachstumsfelder.

Ulrike Zimmer, Bereichsleiterin Wissenschaft, Technik und Umwelt, betont: „Zukunft passiert nicht – sie wird gestaltet. Und die Entscheidung, welche Zukunft wir wollen, fällt nicht 2045, sondern heute. Dafür braucht es mutige Kurskorrekturen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Denn Deutschland steht an einem Scheideweg. Wir laufen Gefahr, den Anschluss zu verlieren – nicht aus Mangel an Wissen oder Fähigkeiten, sondern aus Mangel an Entschlossenheit.“

Der wissenschaftliche Leiter der Studie, Björn Theis von Evonik, ergänzt: „Szenarien sind keine Vorhersagen – sie sind Denkwerkzeuge. Sie helfen, Unsicherheiten zu strukturieren, um damit strategische Entscheidungen robuster treffen zu können.“

Dem Verband zufolge macht die Studie deutlich: Die Chemie-, Pharma- und Biotechbranche kann sich nicht in die Zukunft sparen. Gefragt seien Innovationskraft, verlässliche politische Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Unterstützung. Ein Verharren im Status quo oder das Ausblenden absehbarer Herausforderungen sei weder für die Branche noch für den Standort eine Option.

(ID:50816992)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung