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Produktaustritt in Ludwigshafen Über BASF-Kläranlage fließt Melamin in den Rhein

| Redakteur: M.A. Manja Wühr

Seit Mittwoch, den 17. Februar 2016, fließt über die Kläranlage des BASF-Standorts Ludwigshafen Melamin in den Rhein.

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Seit dem 17. Februar 2016 fließt über eine Kläranlage am BASF-Standort Ludwigshafen Melamin in den Rhein.
Seit dem 17. Februar 2016 fließt über eine Kläranlage am BASF-Standort Ludwigshafen Melamin in den Rhein.
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – Wie die BASF mitteilt gelangten über die Kläranlage in Ludwigshafen bis zum 18.02.2016 6 Uhr rund 230 Kilogramm Melamin in den Rhein. Nach Angaben von BASF wurde der Produktaustritt aus dem Betrieb sofort gestoppt. Die Emission aus der Kläranlage dauert jedoch noch solange an, bis kein Produkt mehr in der Kläranlage ist. „Da wir heute stark abnehmende Werte messen, rechnen wir damit, dass das Produkt im Laufe des Tages durch ist“, so Pressesprecherin Sabrina van der Pütten. Die genaue Ursache muss noch ermittelt werden.

Melamin ist kein Gefahrstoff. Das Produkt ist als schwach wassergefährdend gekennzeichnet. Es ist schwer biologisch abbaubar. Aufgrund der ausgetretenen Menge und der Verdünnung des Produktes im Rhein ist nicht von einer Gefährdung von Wasserorganismen auszugehen. BASF nutzt Melamin als Ausgangsstoff für die Herstellung von Melaminharzen, die unter anderem als Leime und Klebstoffe verwendet werden.

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