Messgasaufbereitung

Tragbare Messgasaufbereitung – nehmen Sie Emissionen auf die leichte Schulter

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PCS Base verdankt sein äußerst geringes Gewicht der Konzentration auf das Wesentliche. Standardmäßig besteht es aus einem Peltier-Kühler mit Kondensatsammelgefäß, einem Filter und einer Gaspumpe. Bei Bedarf kann es um einen Strömungsmesser und einen Feuchtefühler ergänzt werden. Der Strömungsmesser ist jedoch nur notwendig, wenn das Analysengerät selbst nicht über ein Durchflussmessgerät verfügt.

Der Feuchtefühler schützt den Analysator vor Feuchtedurchbruch. Dazu kommuniziert er mit der Gasförderpumpe, die abgeschaltet wird, sobald der Gaskühler überlastet ist. „Den Feuchtefühler würde ich fast immer wählen“, rät Fries, „da er den Analysator als empfindliches und teures Messinstrument vor Feuchtedurchschlag und somit Beschädigung oder Einschränkung der Funktion schützt.“ So könne man sich viel Aufwand für Reinigung und Wartung ersparen.

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Fester Ausgangstaupunkt oder definierte Differenz

Als Kühler wählten die Bühler-Ingenieure den kürzlich vorgestellten TC-Mini, der speziell für portable Gasaufbereitungssysteme entwickelt wurde. Man kann mit ihm zwei Arbeitsweisen nutzen. Wählbar ist ein fix einstellbarer Ausgangstaupunkt von 3, 5, 10 oder 15 °C oder alternativ die Kühlung über eine Delta-T-Regelung.

Im Normalfall kühlt das System auf die voreingestellten 5 °C hinunter. Ein Ausgangstaupunkt von 5 °C bedeutet 0,8 % Restfeuchte, also etwa 8000 ppm – ein Standard, der sich in der Emissionsmessung durchgesetzt hat. Fries erläutert: „Das ist ein definierter Zustand, man erhält damit immer vergleichbare Werte. Unter diesen Wert wird die Umgebungstemperatur bei der Messung in der Regel nicht fallen – das bedeutet, das System ist damit vor Feuchteausfall geschützt.“

Der Kühler TC-Mini verfügt jedoch auch über eine Delta-T-Regelung, die gerade dann günstig ist, wenn nicht wasserlösliche Gase bestimmt werden sollen. Mit ihr sorgt man dafür, dass die Gastemperatur immer einen definierten Wert unter der Umgebungstemperatur bleibt. Die Restfeuchte im gekühlten Gas wird dann dank definierter Temperaturdifferenz nicht im Analysensystem kondensieren.

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