Joint Venture gegründet Total, Borealis und Nova Chemicals kooperieren im Petrochemiebereich

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Total, Borealis und Nova Chemicals machen ernst: Die drei Unternehmen haben eine Vereinbarung zur Gründung eines Joint Ventures im Petrochemiebereich an der US-Golfküste unterzeichnet. Das Joint Venture umfasst den im Bau befindlichen Ethan-Dampfcracker in Port Arthur im US-Bundesstaat Texas mit einer Kapazität von 1 Mt/Jahr.

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Blick auf eine Raffinerie von Total
Blick auf eine Raffinerie von Total
(Bild: Total)

Paris/Frankreich, Wien/Österreich, Calgary/Kanada – Wie bereits im März 2017 angekündigt, wird der neue 1,7 Milliarden Dollar teure Ethandampfcracker in der Nähe von Totals Raffinerie in Port Arthur und dem bestehenden Steamcracker von Total/BASF errichtet. Das Projekt, das 2020 anlaufen soll, wird zu Spitzenzeiten der Planungs- und Bauaktivität rund 1.500 Arbeitsplätze schaffen.

Totals bestehende Polyethylenanlage in Bayport mit einer Kapazität von 400 kt/Jahr gehört ebenso zu dem Gemeinschaftsunternehmen wie eine neue 625 kt/y Borstar-Polyethylenanlage, die ebenfalls an dem Total-Standort entstehen soll, wenn dafür ein angemessener EPC-Vertrag (Engineering, Procurement & Construction) vorliegt. Total will mit dem Joint Venture seine Position entlang der Erdgaslieferkette in den Vereinigten Staaten stärken.

An dem Joint Venture werden Total und Novealis – ein Joint Venture zwischen Borealis und Nova Chemicals - zu jeweils 50 % beteiligt sein. „Wir rechnen damit, unsere Produkttypen, die auf der Borstar-Technologie basieren, am nordamerikanischen Markt vertreiben zu können“, erklärt Borealis-CEO Mark Garrett.

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