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Überwachungsbedürftige Anlagen Tipps zur Gefährdungsbeurteilung und Erstellen eines Explosionsschutzdokumentes

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Wie Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit zu gewährleisten und zu verbessern sind, ist u.a. im Arbeitsschutzgesetz geregelt. Danach sind Arbeitgeber verpflichtet, für alle Arbeitsplätze eine angemessene Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Das „Wie“ schreibt der Gesetzgeber jedoch nicht im Detail fest. Experten-Tipps helfen weiter.

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Markierung eines Bereiches mit Explosionsgefahren in einem Chemiewerk
Markierung eines Bereiches mit Explosionsgefahren in einem Chemiewerk
(Bild: © by CEphoto, Uwe Aranas (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cologne_Germany_Explosion-Hazard-sign-01.jpg))

Würzburg – Nach § 5 Abs. 1 ArbSchG i.V.m. § 618 Abs. 1 Satz 1 BGB ist der Arbeitgeber verpflichtet eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Wie die Gefährdungsbeurteilung durchzuführen ist, ist im Gesetz nicht detailliert festgeschrieben, es werden nur Grundsätze benannt. Das bedeutet, dass es keinen „richtigen“ Weg für die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung gibt.

Der Gesetzgeber gibt den Verantwortlichen (Arbeitgeber) somit einen breiten Spielraum zur Umsetzung und zum Erreichen des geforderten Schutzziels. Je nach örtlichen Gegebenheiten sind verschiedene Vorgehensweisen möglich.

Dr.-Ing. Alexey Leksin, Universität Wuppertal und Leiter des Steinbeis-Transferzentrums Integrative Sicherheit, berichtet auf dem 12. Schüttgut-Forum am 15./16. November 2018 in Würzburg über die Vorgehensweise einer Gefährdungsbeurteilung überwachungsbedürftiger Anlagen (ExAnlagen), stellt den sogenannten Duktus vor und betont, mit welchen Schwierigkeiten der Arbeitgeber dabei konfrontiert wird. Leksin präsentiert hierzu verschiedene Beispiele und stellt Lösungsansätze vor.

Des Weiteren ist die Bestimmung der sicherheitstechnischen Kenngrößen (von Stäuben) Thema des Vortrags. Sie dient als Grundlage zur Gefährdungsbeurteilung.

Das gibt es so nur auf dem Schüttgut-Forum: Die Anwendung steht im Mittelpunkt! Referenten und Teilnehmer suchen gemeinsam nach Lösungen für Ihre individuelle Problemstellung. Hierfür ist neben den Fachvorträgen ausreichend Zeit für Diskussionsrunden, Networking in den Pausen und auf der Abendveranstaltung sowie für den Besuch der begleitenden Ausstellung eingeplant. Werfen Sie ein Blick ins Programm und sichern Sie sich am besten gleich Ihren Platz.

Event-Tipp der Redaktion Das 12. Schüttgut-Forum findet auch 2018 wieder im Rahmen der Förderprozess-Foren statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf unserer Eventseite. Programm, Erfahrungsaustausch und Rahmen des Forums sind top, wie uns Teilnehmer dieser Nutzwertveranstaltung bestätigen. Unsere Bildergalerien zum letztjährigen Event zeigen Impressionen der Veranstaltung sowie die Referenten des Schüttgut-Forums.

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