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Personalentscheidung

Thomas Steckenreiter wird Forschungsvorstand bei Samson

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Das Personalkarussel in der Prozessindustrie dreht sich weiter. Dr. Thomas Steckenreiter wechselt von Bayer zu Samson und übernimmt dort den seit Dezember vakanten Posten als Forschungsvorstand.

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Dr. Thomas Steckenreiter wird zum 1. Juni Forschungsvorstand bei Samson.
Dr. Thomas Steckenreiter wird zum 1. Juni Forschungsvorstand bei Samson.
(Bild: Samson)

Dr. Thomas Steckenreiter tauscht die Fronten und geht von der produzierenden Chemieindustrie zum Automatisierungs- und MSR-Spezialisten Samson. Steckenreiter leitete drei Jahre lang bei Bayer Technology Services (BTS) als Mitglied des BTS Management Committees die Division Operation Support & Safety und kehrt mit der Stelle bei Samson gewisser Maßen zu seinen Wurzeln zurück. Vor BTS war er von 2006 bis 2013 Direktor im Bereich Marketing beim MSR-Unternehmen Endress+Hauser Conducta.

Der promovierte Chemiker folgt bei Samson auf Dr. Jörg Kiesbauer, der im Dezember letzten Jahres das Unternehmen verlassen hat. Steckenreiter gilt als Automatisierungsspezialist in der Prozessindustrie und ist Mitglied im Namur-Vorstand. Doch als künftiger Samsonvorstand wird er wohl spätestens nach seinem Amtsantritt im Juni aus dem Vorstand der Betreiberorganisation ausscheiden müssen.

Bei Samson soll Steckenreiter die digitale Transformation vorantreiben und in anwendbare Produkte, Dienstleistungen und zukünftige Geschäftsmodelle für die Prozessindustrie umsetzen. Dass Samson es ernst meint mit der Digitalisierung, zeigt auch die Besetzung der Position des Chief Digital Officers, die seit Juni 2016 Peter Knapp inne hat. Knapp ist ein langjähriger Insider in der IT-Branche. Zuletzt war er 14 Jahre lang Geschäftsführer von Interxion Deutschland.

Nach der Rückintegration von BTS in die Bayer AG ist Steckenreiter bereits der dritte aus der BTS-Führungsriege, der sich einen neuen Posten sucht. Zuvor hatten sich schon BTS-Chef Dr. Dirk Van Meirvenne und Engineeringleiter Dr.Jürgen Hinderer aus Leverkusen verabschiedet.

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