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Studie: Pharma-Logistik Supply Chain in der Pharmaindustrie gewinnt an Bedeutung

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Die Ergebnisse der neu veröffentlichten Miebach Pharmastudie 2016 mit 256 Teilnehmern weisen darauf hin: In der Pharmaindustrie wird der Supply Chain und der Logistik heute eine wesentlich größere Bedeutung beigemessen als je zuvor. Die Top-Trends sind End-to-End Supply Chain Visibility sowie die Optimierung von Distributionsnetzwerken.

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Jährliches WAchstum der Arzneimittelmärkte im kontinentalen Vergleich
Jährliches WAchstum der Arzneimittelmärkte im kontinentalen Vergleich
(Bild: IMS Health)

Frankfurt – Das sind aber nicht die einzigen Herausforderungen für die Supply-Chain-Verantwortlichen. Laut den 256 befragten Teilnehmern der Studie muss es die Branche zudem mit der ansteigenden Zahl gekühlter und tiefgekühlter Produkte sowie der Serialisierung von Produktcodes aufnehmen. „Unsere Studie zeigt eindeutig, dass die Mehrheit der Pharmaunternehmen den europäischen Markt als eine zusammenhängende Region auffassen, in der nationale Grenzen an Bedeutung verlieren – außer in Hinblick auf spezifische Rechtsvorschriften oder Distributionskanäle. Dieser Trend erfordert tiefgreifende Veränderungen zur Optimierung der Supply Chain“, sagt Martin Eckert, Marktsegmentleiter Pharma, Miebach Consulting.

Neben vielen anderen Aspekten zielen die Aktivitäten darauf ab, mehrere nationale Netzwerke in ein einziges – effizienteres und transparenteres – europäisches Netzwerk zu transformieren. Themen wie End-to-End Supply Chain Visibility (93 %), eine verbesserte Prognosegenauigkeit (84 %) und Track & Trace (82 %) sind wichtige Faktoren für das Management; sie unterscheiden sich kaum zu den Ergebnissen aus der vorherigen Studie von 2012. Die Optimierung durch Automatisierung (64 %), Outsourcing (62 %) und den Bau neuer Lager in Übereinstimmung mit den GxP-Richtlinien (54 %) sind weitere relevante Themen.

Der vollständige Ergebnisbericht zur Miebach Pharmastudie 2016 (verfügbar auf Deutsch und Englisch) inklusive abgeleiteter Handlungsempfehlungen kann bei Ralf Hoffmann (hoffmann@miebach.com) angefordert werden.

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