Bundesumweltministerin Svenja Schulze (2.v.l.) kündigt im Rahmen des Klimaschutzgesetzes nicht nur „schöne Dinge und Förderung“ an: „Es werden Gesetze folgen, nach denen bestimmte Maßnahmen nach einer Übergangszeit zwingend umzusetzen sind.“ So schaffe das Ordnungsrecht letztendlich Planbarkeit. (U. Reutner)
VIK-Podiumsdiskussion mit Bundesumweltministerin Schulze

Chemieindustrie und Klimaschutz: „Man kann nicht nur aussteigen...“

Das Thema Klimaschutz dominiert die Diskussionen zwischen Industrie und Politik: Mehr Verbindlichkeit – das wünscht sich die deutsche Industrie von der Politik, wenn es um Maßnahmen für den Klimaschutz, um Innovationsförderung und Versorgungssicherheit geht. Die Politik ermutigt die Industrie den Wettbewerb um die besten Technologien, den Einsatz erneuerbarer Energien und höchste Energieeffizienz zu gewinnen, um die industrielle Leistungsfähigkeit des Standorts zu wahren.

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Laut einer Statistik der Dena verbrauchen deutsche Haushalte genauso viel Energie wie die Industrie in Deutschland. (Bild: Dena)
Energieeffizienz

Studie belegt: Verpflichtungssysteme für Energieeffizienz uneffektiv

Die EU empfiehlt die Einführung nationaler Energieeffizienz-Verpflichtungssysteme, um die europäischen Energieeinsparpotentiale zu erreichen. Eine neue Studie der Deutschen Energie-Agentur (Dena) zeigt, dass der bisherige marktorientierte Ansatz für Deutschland effizienter als ein Verpflichtungssystem ist. Allerdings muss Deutschland seine Anstrengungen intensivieren, um den Endenergieverbrauch pro Jahr um 1,5 % bis 2020 zu senken, wie es die neue EU-Effizienzrichtlinie vorgibt.

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