In Duisburg wollen Thyssenkrupp und Steag einen Elektrolyseur zur Wasserstoffproduktion betreiben. (euroluftbild.de/Hans Blossey)
Wasserstoffprojekt/Dekarbonisierung

Grüner Wasserstoff für grünen Stahl? So will der Pott zum H2-Hub werden

Die kürzlich verabschiedete Wasserstoffstrategie macht es überdeutlich: H2 muss her. Eine Branche, die davon besonders profitieren will, ist die Stahlindustrie, könnte der emissions-intensive Sektor doch mit der sogenannten Direktreduktion die Abhängigkeit von fossilem Kohlenstoff deutlich reduzieren. Dafür braucht es Elektrolyseure: Einen solchen will Thyssenkrupp gemeinsam mit Steag in Duisburg betreiben. Gut, dass die Stahlkocher selbst die entsprechenden Technologien im Portfolio haben.

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Der weltweit leistungsstärkste Hochtemperaturelektrolyseur wird in Salzgitter angeliefert. Die PTB und die Salzgitter Flachstahl GmbH arbeiten zusammen, um eine präzise Mengenmesstechnik für den damit produzierten Wasserstoff zu entwickeln. (Salzgitter)
Wasserstoff für das grüne Stahlwerk

Wasserstoff messen, aber wie? H2 wird zur Herausforderung für Gaszähler

Darf's ein bisschen mehr sein? Alle wollen Wasserstoff - aber wie viel Gas fließt denn genau durch die Rohre? Nicht jeder Gaszähler ist für die H2-Messung geeignet oder liefert ausreichend genaue Ergebnisse. Zeit, einmal in der Praxis genauer hinzuschauen: Am Salcos-Projekt erprobt eine Kooperation des Stahlkonzerns und der Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) verfügbare Messverfahren auf ihre Eignung für die Wasserstoffwirtschaft. Ohne Anpassungen, so das Zwischenfazit, wird es schwierig...

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Bildergalerien

Wasserstoff steht für eine klimafreundliche Mobilität der Zukunft. Eingesetzt in Brennstoffzellenfahrzeugen des Öffentlichen Nahverkehrs wie Bussen oder Zügen, aber auch im Schwerlasttransport kann Wasserstoff seine Stärken als emissionsarmer Treibstoff ausspielen. (Rüdiger Nehmzow)
Wasserstoff im Erdgasnetz

Wenn Wasserstoff auf Reisen geht: Schlüsseltechnologie für den Gastransport vorgestellt

Für den Transport von „grünem“ Wasserstoff im Rahmen der Energiewende und Defossilierung wird immer wieder das Erdgas-Netz ins Gespräch gebracht. Zwar lässt sich Wasserstoff leicht in die Rohre einspeisen und mit dem darin enthaltenen Methan mischen, doch wie bekommt man das leichte Gas wieder aus der Pipeline heraus? Um H2-Moleküle abzutrennen, machen ein Chemiekonzern und ein Gasespezialist gemeinsame Sache.

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Sektorkopplung Metha-Cycle: Interdisziplinäres Konsortium verbindet erstmals Stromerzeugung aus regenerativen Energien, Elektrolyse, katalytische Bindung von H2 in Methanol, anschließende Freisetzung und Verstromung des H2 in Brennstoffzellen, , LIKAT  (LIKAT)
Wasserstoffspeicher

Strom speichern leicht gemacht: Wasserstoff und Methanol statt Batterie und Speichersee

Sollen Energiewende und Defossilierung gelingen, braucht es Stromspeicher, um die volatile Wind- und Sonnenenergie vorzuhalten. Ein heißer Kandidat für die stoffliche Speicherung ist Wasserstoff, doch das leichte Gas ist extrem flüchtig. Könnte „grünes“ Methanol zum Gasspeicher der Zukunft werden? Daran arbeiten Forscher am Leibniz-Institut für Katalyse. Erste Ergebnisse sind vielversprechend...

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