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Spritzen Spritze für Biopharmazeutika

Redakteur: Anke Geipel-Kern

Zwei neue Spritzentypen stellt Schottvor: Eine Großformatspritze für die Infusionstherapie und eine wolframfrei herstellte Glasspritze, die speziell zur Abfüllung biopharmazeutischer Arzneimittel entwickelt wurde. Dank eines neuen Spritzendesigns hat das Medikament während der Lagerung keinen Kontakt zu Nadel oder Nadelkleber.

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Mehr Sicherheit in der Infusionstherapie soll die neue Großformatspritze Schott Top pac bringen, die vor allem für Anwendungen in der Notfall- und Intensivmedizin gedacht ist.
Mehr Sicherheit in der Infusionstherapie soll die neue Großformatspritze Schott Top pac bringen, die vor allem für Anwendungen in der Notfall- und Intensivmedizin gedacht ist.
(Bild: Schott)

Mehr Sicherheit in der Infusionstherapie soll die neue Großformatspritze Schott Top pac bringen, die vor allem für Anwendungen in der Notfall- und Intensivmedizin gedacht ist. Dort vertrauen Ärzte und Pflegepersonal oft auf automatische Spritzenpumpen, um zum Beispiel Schmerz- und Betäubungsmittel oder Herz-Kreislauf-Medikamente über einen längeren Zeitraum gleichmäßig zu verabreichen. Vorgefüllte Spritzen reduzieren die Anzahl der Arbeitsschritte für das medizinische Personal, was hilft, Medikationsfehler zu vermeiden. Da die Spritze bereits mit der richtigen Dosis des Medikaments präpariert ist, kann sie direkt in die Pumpe eingesetzt werden.

Toppac Spritzen arbeiten problemlos mit verschiedenen Spritzenpumpen und werden automatisch von den Geräten erkannt. Auch mit weiteren Infusionsanwendungen sind sie kompatibel, zum Beispiel mit nadellosen Luer-Lock-Verbindungen. Die Spritze selbst wird mit einem Luer-Lock ausgeliefert, so dass sie sicher mit dem intravenösen Zugang verbunden ist. Das Hightech-Polymer COC (Cyclo-Olefin-Copolymer) macht sie leicht und bruchresistent und ermöglicht eine langfristige Lagerung der Pharmaka. Eine optimierte Silikonisierung auf der Innenseite reduziert die Interaktion mit dem Medikament während der Lagerung und sorgt dafür, dass der Kolben der Spritze beim Applizieren gleichmäßig gleitet.

Für Biotechanwendungen

Mit syriQ InJentle hat das Unternehmen eine Lösung speziell für hochsensible Biotech-Wirkstoffe entwickelt. Die Spritze wird ohne den Einsatz von Wolfram hergestellt. Außerdem sorgt das speziell entwickelte Design dafür, dass das Medikament während der Lagerung nicht in Kontakt mit der Nadel oder dem Nadelkleber kommt. So können keine löslichen Inhaltsstoffe in das Medikament gelangen und es bleibt während der Lagerung stabil.

Ein Originalitätsverschluss zeigt, ob die Spritze noch ungebraucht ist. Auch nach längerer Lagerzeit lässt sich dieser Verschluss noch einfach öffnen. Ein weiterer Vorteil: Die Kappe kommt nicht in Kontakt mit der Nadel, so dass diese scharf bleibt. Dadurch empfinden die Patienten das Spritzen als angenehmer. Die Spritze kann auch mit dünnen Nadeln bis 32 Gauge verwendet werden.

Die Spritze wird abfüllfertig verpackt in Standardnestern und -tubs ausgliefert, die mit bestehenden Fülllinien kompatibel sind.

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