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Kreislaufwirtschaft Spatenstich für neue Recycling-Anlage im Chemiepark Knapsack

| Redakteur: Alexander Stark

Im Chemiepark Knapsack steht der Spatenstich für den Bau einer Recyclinganlage von Palurec kurz bevor. Die Anlage wird Folien und Kunststoff-Verschlüsse, mit denen Getränkekartons ausgestattet sind, stofflich verwerten.

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Im Chemiepark Knapsack entsteht eine neue Recycling-Anlage.
Im Chemiepark Knapsack entsteht eine neue Recycling-Anlage.
(Bild: Chemiepark Knapsack/ Palurec)

Hürth – Rund acht Millionen Euro will das Recycling-Unternehmen Palurec in den Bau einer neuen Anlage im Chemiepark Knapsack investieren. Die dort verwerteten Polyethylen-Aluminium-Reststoffe stammen aus Papierfabriken, die Getränkekartons aus den gelben Säcken und Tonnen. Bislang wurden diese Wertstoffe überwiegend in Zementfabriken thermisch verwertet. Nun haben sich die Hersteller von Getränkekartons auf die Fahne geschrieben, diese Verbundreststoffe künftig in eigener Verantwortung zu recyceln.

Dazu gründete der Fachverband Kartonverpackungen für flüssige Nahrungsmittel e.V. (FKN),

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Berlin, die Palurec GmbH. In ihrer ersten Ausbaustufe soll die Recycling-Anlage rund 18.000 Tonnen dieses Polyethylen-Aluminium-Gemischs verwerten. Für die Umsetzung nutzt der Anlagenbetreiber in der Praxis erprobte Trennaggregate. Die zurückgewonnenen Kunststoffe sowie Aluminium können wieder in neuen Produkten eingesetzt werden.

Mit einem weiteren Recycling-Unternehmen am Standort baut der Chemiepark die Themen Kreislaufwirtschaft und Umweltschutz weiter aus. Die neue Recycling-Anlage, die rund um die Uhr in Betrieb sein wird, schafft zudem bis zu 25 neue Arbeitsplätze auf dem Knapsacker Hügel. Inzwischen sind die Genehmigungsverfahren für die Anlage abgeschlossen.

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