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Kältemittel

Sorgt die F-Gase-Verordnung für Engpass bei Kältemitteln?

| Redakteur: Dominik Stephan

Die 2015 in Kraft getretene F-Gase-Verordnung hat fluorierten Treibhausgasen den Kampf angesagt: Mit dem Ziel, die Emission dieser Gase bis 2030 um 70 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu reduzieren, regelt sie die Emissionsbegrenzung, Verwendung, Rückgewinnung und Zerstörung von fluorierten Treibhausgasen und damit verbundene zusätzliche Maßnahmen.

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(Bild: Infraserv Höchst)

Dazu kommen Beschränkungen und Verbote für das Inverkehrbringen bestimmter Erzeugnisse und Einrichtungen, die fluorierte Treibhausgase enthalten. Für die Anlagenbetreiber bringen die neuen Regeln eine ganze Reihe von Beschränkungen und Verboten mit sich. Gut, dass Infraserv Höchst mit einer Online-Übersicht zur optimalen Umsetzung inklusive Zeitplan und Fristen unterstützt.

Was bringt die F-Gase-Verordnung?

In drei Schritten sollen die F-Gas-Emissionen reduziert werden:

  • 1. Einführung einer schrittweisen Beschränkung der am Markt verfügbaren Mengen an teilfluorierten Kohlenwasserstoffen (HFKW) .
  • 2. Schrittweise umzusetzende Verbote zur Verwendung und Inverkehrbringung von F-Gasen.
  • 3. Beibehaltung bzw. Ergänzung der sicherheitstechnischen und umweltrelevanten Regelungen zur Aufstellung von Kälteanlagen und Wärmepumpen.

So sollten Anlagen ordnungsgemäß gewartet und entsprechende der Vorgaben in der F-Gase-Verordnung auf alternative Kältemittel umgerüstet werden. Bei Neuanlagen werden künftig bestimmte Kältemittel ganz verboten. So dürfen bereits ab dem Jahr 2020 keine neuen Anlagen mehr mit R404A/R507 hergestellt werden.

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