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Verpackungsmaschinen

So werden Verpackungsmaschinen fit für Industrie 4.0

| Autor: Anke Geipel-Kern

Durch 3D-Modellierungen und Simulationen können Maschinenbauer ihre Anlagen überprüfen und damit die Inbetriebnahme beschleunigen.
Durch 3D-Modellierungen und Simulationen können Maschinenbauer ihre Anlagen überprüfen und damit die Inbetriebnahme beschleunigen. (Bild: Siemens)

Das neue Transportsystem Multi-Carrier macht Abfüll- und Verpackungsmaschinen modular und hochflexibel. Ob Individualprodukt oder große Chargen – der Einsatz des von Festo und Siemens gemeinsam entwickelten linearen Transportsystems bringt Maschinenbauer Optima einen großen Schritt näher in Richtung Industrie 4.0.

Digitalisierung und Vernetzung von Produktionsketten – Industrie 4.0 wird auch in der Pharma- und Lebensmittel­produktion in naher Zukunft seine disruptive Kraft entfalten. Ob Losgröße 1, Kleinchargen, unterschiedliche Packungsformate, und -größen oder individualisierte Arznei- und Lebensmittel – ohne Automatisierung geht künftig nichts mehr.

Optima hat deshalb seine Moduline-Linie einer Effizienzkur unterworfen und setzt mittlerweile das von Siemens und Festo gemeinschaftlich entwickelte Multi-Carrier-System ein.

Das Multi-Carrier-System lässt sich in die vorhandene Intralogistik integrieren und ermöglicht es, Fertigungslinien und Maschinen schnell an unterschiedliche Formate, Größen und Produktarten sowie saisonale Anforderungen anzupassen.
Das Multi-Carrier-System lässt sich in die vorhandene Intralogistik integrieren und ermöglicht es, Fertigungslinien und Maschinen schnell an unterschiedliche Formate, Größen und Produktarten sowie saisonale Anforderungen anzupassen. (Bild: www.siemens.com/press)

Das 2015 gestartete Pilotprojekt mündet nun in den erfolgreichen Praxiseinsatz: Die mit dem Multi-Carrier-System ausgestattete Moduline arbeitet jetzt beim Kosmetikunternehmen Dr. Kurt Wolff GmbH & Co. KG.

Schon auf der Hannover Messe 2015 hatte die Verpackungslinie einen ersten großen Auftritt und den zweiten Anfang des Jahres auf der Siemens-Hauptversammlung.

Verpackung ganz individuell

„Die zunehmende Individualisierung industriell hergestellter Produkte erfordert modulare Maschinenkonzepte, die minimale Losgrößen bei höchster Geschwindigkeit und maximaler Flexibilität ermöglichen. Produzierende Unternehmen sowie Anlagen- und Maschinenbauer suchen daher nach Lösungen, um die Flexibilität in der Fertigung zu erhöhen.

Das gemeinsam mit Festo entwickelte Multi-Carrier-System ist ein wesentlicher Beitrag dazu“, sagt Ralf-Michael Franke, CEO der Business Unit Factory Automation bei Siemens.

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