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Temperiertechnik So werden aus Temperier-Prozessen Ausdauerchampions

Redakteur: Dominik Stephan

Auch die Prozesstemperierung muss der Ökodesign-Richtlinie genügen – und das heißt in erster Linie Effizienz. Entsprechend bohren die Temperierspezialisten Lauda ihre Ultracool-Umlaufkühler weiter auf. Mit einem Fokus auf Effizienz und Industrie-4.0-Funktionalität sollen die Geräte dem Betreiber ganz neue Möglichkeiten eröffnen…

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Laudas Ultracool-Umlaufkühler setzen neben Effizienz auf Industrie-4.0-Kompatibilität.
Laudas Ultracool-Umlaufkühler setzen neben Effizienz auf Industrie-4.0-Kompatibilität.
(Bild: Lauda)

Umlaufkühler sind Dauerläufer: In industriellen Anwendungen laufen die Aggregate häufig rund um die Uhr. Entsprechend zentral ist die Forderung nach Energieeffizienz: So definiert die europäische Ökodesign-Richtlinie 2009/125/Eg Grenzwerte, die von Prozess-Umlaufkühlern zu erfüllen sind. Bei der neuen Generation der bewährten Ultracool-Umlaufkühler setzt Lauda daher auf eine Bauweise, die bis zu 50% Energiekosten verglichen mit nicht Ökodesign-konformen Geräten, sparen helfen könne, so der Hersteller. Durch dieses Energie-Enthaltsamkeit macht sich der sparsame Dauerläufer häufig schon nach einem Jahr bezahlt, erklären Firmensprecher.

Um sich für das Industrie-4.0-Zeitalter zukunftsfähig aufzustellen rüstete Lauda die Geräte neben der LCD-Fernbedienung und dem Kabelanschluss mit einer Ethernet-Schnittstelle aus. Darüber hinaus lassen sich die Ultracool Geräte per Webserver über PC oder mobile Endgeräte steuern – eine Internetverbindung ist dafür nicht nötig. Die neuen Umlaufkühler gehören außerdem zu den ersten Geräten des Weltmarktführers für Temperiertechnik, die an die Hersteller-Cloud angebunden sind. Das ermöglicht den Datenaus-tausch und die Überwachung von jedem Computer mit Internetanschluss – vollkommen standortunabhängig. Ab 2020 will Lauda sein Cloud-Angebot ausbauen und Services wie vorausschauende Wartung zur Vermeidung von Stillstandzeiten anbieten.

Mehr Flexibilität für den Kühlprozess

Ultracool Umlaufkühler kühlen in einem erweiterten Arbeitstemperaturbereich von -10 bis 35 °C mit einer Temperaturstabilität von ±0,5 K. Die Schutzart IP 54 ermöglicht das Aufstellen im Freien, eine serienmäßige Lüftersteuerung garantiert den Betrieb bei Umgebungstemperaturen bis zu-15 °C und reduziert die Geräuschbelastung. Zu den vergleichbaren bisherigen Modellen konnte der Hersteller die Stellfläche noch einmal reduzieren. Alle neuen Lauda Ultracool Umlaufkühler lassen sich dank zahlreicher Optionen wie drehzahlgeregelte Pumpen oder Durchflussmesser für jede kundenspezifische Anforderung optimieren. Die bifrequente Spannungsversorgung (50/60 Hz) soll den weltweiten Einsatz in unterschiedlichen Netzen möglich machen.

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